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Baby richtig wickeln

Tipps zum Wickeln

Es gibt viele Produkte und Regeln, die man beim Wickeln eines Babys beachten muss. Die Haut am Po ist sehr empfindlich und bedarf deshalb einer besonderen Pflege und die volle Fürsorge der Eltern. Was aber ist richtig oder falsch? Ratschläge und Tipps zum Wickeln.

Windeln rechtzeitig wechseln

Als frisches Elternpaar muss man damit rechnen, dass die Windel von neugeborenen acht bis zehnmal am Tag gewechselt werden muss. Ein Wickeltisch und saubere Windeln gehören deshalb zum Alltag. Ein Baby macht sich immer bemerkbar, wenn die Windel voll oder nass ist. Hier sollten Sie schnell reagieren, denn wenn man das Kind zu lange in einer nassen Windel lässt, kann es schnell zu Entzündungen der sanften Babyhaut führen. Der Urin ist sehr aggressiv und selbst eine saugfähige Windel kann nicht immer alles sofort aufnehmen. Gerade in der Nacht, wenn man das Kind lange in den Windeln liegt, kann es deshalb zu Entzündungen kommen. Beim Wickeln darf das Baby jedoch nie aus den Augen gelassen werden, denn es kann sich überraschend drehen und von der Ablage fallen. Stürzt das Kind dennoch, trotz Vorsichtsmaßnahmen, sollte man in erster Linie Ruhe bewahren und die Reaktion des Babys genau anhören. Ein zu schnelles oder erschrecktes Handeln kann das Kind nur verunsichern. Es ist jedoch wichtig, dass man in den ersten Sekunden nach dem Sturz genau auf die Leute des Kindes hören kann.

Verhalten nach einem Sturz

Gibt es einen lauten Schrei, so scheint nichts passiert zu sein. Das Baby ist von dem Sturz selbst erschrocken und das laute Schreien ist hier ein gutes Zeichen, dass es sich nur erschreckt hat und schnell wieder zu seiner Mama oder seinem Papa will. Wimmert es hingegen nur leise und schluchzt, weist diese Reaktion auf Schmerzen hin. Kinder schreien nicht immer sehr laut, wenn sie Schmerzen haben. Viele Baby geben nur ein leises Schluchzen von sich, da sie mit dem Schmerz nicht umgehen können. Hier müssen Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen. Die erste Versorgung nach einem Sturz von der Wickelkommode kann auch durch die Eltern übernommen werden. Das kleine Köpfchen sollten Sie sorgsam untersuchen, um Beulen und Wunden zu finden. Ist dies der Fall, müssen die Blutungen gestillt werden und danach sollten Sie so schnell wie möglich einen Arzt aufsuchen. Die ersten Anzeichen für eine Gehirnerschütterung sind erbrechen und das Austreten von Flüssigkeiten aus den Ohren und der Nase. Auch hier müssen Sie schnell handeln und das Kind gut versorgt ins Krankenhaus schaffen. Selbst in der Nacht ist die Notaufnahme geöffnet und nimmt das verletzte Kind an. Das Verletzungsrisiko des Kindes kann jedoch gemindert werden, wenn die Wickelauflage eine hohe Kante besitzt und diese abgerundet ist. Die meisten modernen Wickelkomoden sind so gestaltet. Alle Utensilien müssen griffbereit stehen, um immer eine Hand für das Baby zu haben.

Nasse Windeln wechseln

Der richtige Zeitpunkt das Baby zu wickeln ist, wenn die Windel nass ist. Aus dem Harnstoff im Urin kann sich Ammoniak bilden und die empfindliche Haut am Po angreifen. Eine feuchte Windel anzubehalten gilt deshalb auch nicht als Erziehungsmaßnahme. Nachdem man die Windel entfernt hat, trocknet man den Po gut ab und lässt ihn für wenige Minuten auch an der Luft trocknen. Das beugt einer Entzündung der Haut vor. Ein wunder und entzündeter Po wird auch als Windeldermatitis bezeichnet. Hier helfen spezielle Wundschutzcremes und Kamillenbäder. Babypuder sollte Sie nicht mehr verwendet werden, da diese Pflege überflüssig ist und beim Einatmen zu Beschwerden führen kann. Bei einer Entzündung muss auch die Windel mehrfach gewechselt werden und die Haut braucht frische Luft.

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