Wie Sie Rückenschmerzen bekämpfen

Stützmieder in der Schwangerschaft

Viele Schwangere leiden unter Rückenschmerzen. Besonders im letzten Drittel der Schwangerschaft können Haltungsfehler die Rückenschmerzen verstärken. Abhilfe kann hierbei ein Stützmieder schaffen. Es stützt den Rücken und entlastet das Becken. Allerdings kann es im Sommer auch sehr lästig sein und den Rücken zu sehr entspannen. Was ein Stützmieder genau ist und wie Sie es am besten einsetzen, erfahren Sie hier.

Stützmieder stärkt Ihren Rücken

Ein Stützmieder entlastet in der Schwangerschaft den Rücken und das Becken. Rückenschmerzen können somit gelindert oder sogar verhindert werden. Ein Stützmieder kann immer und überall getragen werden. Egal ob beim Stehen oder im Sitzen, immer hilft das Stützmieder der Rückenmuskulatur. Somit ist es besonders für Frauen geeignet, deren Rücken- und Bauchmuskulatur nur schwach ausgebildet oder trainiert ist. Auch in Berufen, in denen Frauen viel sitzen müssen, ist ein Stützmieder sinnvoll. Nicht zuletzt hilft ein Stützmieder auch nach der Geburt. So kann es die Rückbildung des Bauches unterstützen.

Stützmieder: Stärken

Ein Stützmieder ist ein elastischer Gurt, den sich die Schwangere um den Bauch schnallt. Es kann sich dem Bauch durch einen Klettverschluss anpassen. Es ist somit die gesamte Schwangerschaft hindurch tragbar. Ein Stützmieder ist zumeist atmungsaktiv und dehnbar. Somit leidet der Bauch nicht unter dem Mieder und wird nicht zu sehr gedrückt. Ein Stützmieder kann aber auch in den Slip eingearbeitet werden. Dann ist es weniger groß und sichtbar. Allerdings ist die stützende Wirkung dann geringer.

Stürzmieder: Schwächen

Ein Stützmieder kann aber auch schädlich sein. So ist es vor allem im Sommer lästig. Jede zusätzliche Kleidungsschicht ist hier zu viel. Vor allem, wenn eine Frau hoch schwanger ist. Zudem kann ein Stützmieder den Rücken und das Becken  zu sehr entlasten. Der Körper gewöhnt sich an die zusätzliche Unterstützung durch das Mieder. Hierdurch muss er weniger selbst tragen. Das hat zur Folge, dass die Rückenmuskulatur noch weniger beansprucht und somit schwächer wird. Ein Teufelskreis entsteht. Einige Frauen finden ein Stützmieder auch optisch nicht ansprechend. Ähnlich wie bei Schwangerschaftsmode finden sie ein Stützmieder unästhetisch. In diesem Fall kann ein kleinerer Stützgurt im Slip helfen. Dieser ist allerdings nicht so effektiv wie das Mieder selbst.

Alternativen zum Stützmieder

 Ein Stützmieder kann Rückenschmerzen lindern und bekämpfen. Besser ist es aber, wenn es gar nicht erst zu Rückenschmerzen kommt. Dies ist dann der Fall, wenn die Rückenmuskulatur gut trainiert ist. Bei einigen Schwangeren ist dies aber nicht der Fall. Sie können in der Schwangerschaft auf Sport zurückgreifen. So entlasten Schwimmen und Wassergymnastik die Gelenke und Knochen. Zudem helfen sie bei der Stärkung der Rückenmuskulatur. Das gilt ebenfalls für Rückengymnastik. Hierdurch können Schwangere ihren Rücken trainieren und stärken. Somit entstehen Rückenschmerzen gar nicht erst.

Das Stützmieder kann dann als Ergänzung verwendet werden. Beispielsweise, wenn außerhalb des Wassers doch Rückenschmerzen auftreten. Akute Schmerzen können durch das Stützmieder gelindert werden, ohne dass der Rücken sich zu sehr an das Mieder gewöhnt. Sowohl der Sport als auch das Stützmieder sollten nach der Schwangerschaft noch eine Zeit lang zum Einsatz kommen.

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