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Badetipps für Babys

Babypflege - Baby baden

Baden macht vielen Babys großen Spaß. Dennoch sollten sie es nicht zu oft tun. Sonst droht die Haut Ihres Kindes auszutrocknen. Achten Sie auf einen sicheren Stand der Babywanne oder des Babyeimers. Auch die Pflegeprodukte sollten kindgerecht sein. Wenn dann noch die Wassertemperatur stimmt, steht dem Badespaß nichts mehr im Wege. Tipps für das Baby baden...

Rituale beim baden

Babys sind in der Regel nicht schmutzig. Das baden dient also nicht in erster Linie der Sauberkeit. Vielmehr geht es darum, das Wasser kennen zu lernen, zu genießen und zu entspannen. Außerdem planschen bereits die Kleinsten sehr gerne. Eine solche Reinigung kann ein- bis zweimal in der Woche stattfinden. Zu häufiges Baden führt zum Austrocknen der Babyhaut. Es ist ratsam, mit dem Baden erst zu beginnen, wenn der Nabelschnurrest abgefallen ist.  

Achten Sie beim Baby baden auf die richtige Wassertemperatur. 35°C sind für Kinder ideal. Am besten können Sie diese Temperatur mit dem Ellenbogen abschätzen. Ansonsten gibt es auch Thermometer für die Babywanne. Die Zimmertemperatur sollte ungefähr 25°C betragen. So stellen Sie sicher, dass sich Ihr Kind nicht verkühlt. Am Anfang sollte Ihr Kind eine eigene Badewanne oder einen Badeeimer haben. Stellen Sie diese Badehilfe in eine für Sie angenehme Höhe. Ihr Rücken darf unter dem Baden nicht leiden. Der Kopf Ihres Kindes kann in Ihrer Armbeuge liegen. Dann haben Sie die andere Hand zur freien Verfügung. Gerade bei kleinen Babys ist es aber ratsam, wenn beim Baden zwei Personen helfen.  

Es gibt Pflegeprodukte speziell für Babys. Diese sind hautschonend und verhindern das Austrocknen der Babyhaut. Außerdem sollte ein solches Bad nie länger als zehn bis zwölf Minuten dauern. Auch ein Pflegeöl nach dem Baden kann das Austrocknen verhindern. Es ist sehr praktisch das Kind nach dem Baden trocken zu fönen. Um Austrocknung zu vermeiden, sollte das aber ebenfalls nur sehr kurz geschehen. Außerdem müssen Sie bei Jungs aufpassen, dass diese nicht in den Fön pinkeln. Handtücher sind eine gute Alternative. Babys lieben es zumeist, kuschelig eingewickelt zu werden. Versuchen Sie beim Abtrocknen zu tupfen statt zu reiben. Besonders wichtig ist es, dass Sie die Achseln, die Halsfalte und den Schritt sorgfältig abtrocknen.  

Rituale beim Baby baden

Das Baden sollte Ritualcharakter annehmen. Gerade bei Kindern, die zunächst gar nicht gerne baden. Das bedeutet zum Beispiel, immer zur selben Zeit zu baden. Wenn Sie sich einmal für einen Tag und eine Uhrzeit entschieden haben, sollten Sie immer dabei bleiben. Zudem sollten Badeort und Badedauer immer gleich sein. Geben Sie Ihrem Kind immer genügend Zeit. Es muss sich langsam an das Wasser gewöhnen können. Hektik und Stress erschweren das Baden und machen keinen Spaß. Erst wenn sich Ihr Kind wohl fühlt sollten Sie mit der Reinigung beginnen.  

Badehilfen

Es gibt verschiedene Badehilfen. Beispielsweise eine Babywanne oder einen Badeeimer. Letzterer ist sehr mobil und platzsparend. Ihr Kind kann darin aufrecht sitzen und nicht wegrutschen. Außerdem benötigen Sie weniger Wasser. Allerdings ist ein Haushaltseimer keine Alternative. Im Gegenteil kann sich Ihr Kind in einem solchen sehr verletzen. Die Babywanne ist hingegen bequemer. Ihr Kind kann hier viel besser entspannen. Außerdem fühlt es sich in Ihrem Griff geborgen. Zudem kommt es besser mit dem Element Wasser in Verbindung.  

Unbedingt sollten Sie auf die Stabilität achten. Weder Badeeimer noch Babywanne dürfen wegrutschen. Ihr Kind muss darin absolut sicher sein. Dennoch sollten Sie Ihr Kind niemals unbeaufsichtigt lassen.  

Was wenn Ihr Baby beim Baden nur weint?

Manche Kinder mögen das Baden gar nicht. Sie weinen die ganze Zeit. Zunächst können Sie es nur mit einem Waschlappen sauber machen. Doch irgendwann sollte es das Wasser besser kennen lernen. Rituale können hierbei helfen. Manche Kinder baden lieber in Bauchlage. Ansonsten können Sie Ihr Baby auch einmal mit zu sich in die große Badewanne nehmen. Ihre Nähe wird es mit Sicherheit beruhigen. Das Wichtigste ist aber, dass Sie beim Baby baden Ihrem Kind Zeit geben. Drängen Sie es zu nichts.

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