Erkältungen beim Baby

Richtiger Umgang mit einer Erkältung

Babys kriegen häufig Erkältungen. Diese sind anstrengend, stärken aber das Immunsystem. Trotzdem sollten Sie als Eltern es nicht drauf ankommen lassen. Mit einigen Tricks können Sie Erkältungen vorbeugen. Dennoch wird es hin und wieder zu Erkältungen beim Baby kommen. Wie Sie damit umgehen sollten und wer Ihnen helfen kann erfahren Sie hier.

Tipps zum Umgang mit Erkältungen

Das Immunsystem eines Neugeborenen ist noch nicht voll ausgebildet. Lediglich der Nestschutz der Mutter und das Stillen verhindern Erkrankungen in den ersten Monaten. Doch schnell wird das Kind mobiler. Allerdings kommt es dann auch häufiger in Kontakt mit Keimen. Beispielsweise beim Saugen an Spielzeug oder beim Krabbeln. Auch größere Geschwister bringen Keime aus dem Kindergarten mit sich.

Die Folge sind mehr oder weniger starke Erkältungen. Diese sind für Eltern und Kinder gleichermaßen anstrengend. Doch sie sind auch sehr wichtig. Der Körper des Neugeborenen stellt sich auf die Krankheitserreger ein. Das Immunsystem wird stärker und kann in der Zukunft Krankheiten besser abwehren. So wird verhindert, dass Ihr Kind, wenn es größer ist, ebenfalls sehr häufig krank wird.

Erkältungen beim Baby - Es nicht darauf ankommen lassen

Dennoch sollten Eltern es nicht auf eine Erkältung ankommen lassen. Trotz aller Vorteile sind Erkältungen sehr anstrengend und zeitaufwändig. Beispielsweise atmen Neugeborene vorwiegend durch die Nase. Eine Umstellung auf die Mundatmung fällt ihnen schwer. Daher kommt es häufiger zu flacher Atmung und Hustenreizen. Auch das Stillen wird schwieriger. Viele Kinder jammern bei einer Erkältung, weil sie nicht satt werden. Daher sollten Sie alles versuchen, Ihr Kind davor zu bewahren. Das notwendige Maß an Erkältungen wird sich schon ganz von selbst einstellen.

Um Erkältungen beim Baby zu verhindern, können Sie sich zum Beispiel häufig die Hände waschen. Kränkelnde Geschwister sollten das Neugeborene meiden, bis sie wieder ganz gesund sind. Versuchen Sie zu verhindern, dass Ihr Kind Zug abbekommt. Draußen sollte es nach Möglichkeit eine Mütze oder im Sommer eine Schirmmütze tragen. Wickeln Sie es nach dem Baden sofort in ein großes Handtuch ein. Trocknen Sie es (besonders die Haare) so schnell wie möglich ab. So werden Sie Erkältungen vorbeugen können. Sie werden sie jedoch niemals ganz verhindern.

Umgang mit Erkältungen

Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen wird sich Ihr Kind hin und wieder erkälten. Sie sollten dann versuchen, ihm die Zeit so erträglich wie möglich zu machen. Hierfür ist es wichtig, dass Ihr Kind viel trinkt. Möglichst nicht nur Muttermilch, da das eine vollwertige Mahlzeit bedeutet. Holundertee ist eine sehr gute Alternative. Gegen das Wundwerden helfen Vaseline oder Majoranbutter unter der Nase. Die Verstopfung können Sie mit einem Nasensauger absaugen. Auch ein Tropfen Muttermilch in jedes Nasenloch wirkt Wunder. Versuchen Sie mit einem flachen Kissen, Ihr Kind nachts höher liegen zu lassen. Hierdurch erleichtern Sie ihm das Atmen. Ganz wichtig ist auch feuchte Luft. Manchmal hilft schon ein kleiner Spaziergang. Ansonsten können Sie im Babyzimmer feuchte Tücher aufhängen. Auch eine Wasserschale auf der Heizung ist hilfreich. Inhalieren mit Kamille ist jetzt noch zu gefährlich. Sie können aber eine Art Dampfbad einrichten. Nehmen Sie Ihr Kind mit ins Bad und drehen Sie das heiße Wasser auf. Eine Viertelstunde lang kann Ihr Kind dann warme Luft einatmen. Achten Sie unbedingt darauf, dass es sich im Anschluss daran nicht verkühlt. Trocknen Sie es schnell ab und wickeln Sie es in ein Handtuch.

Wenn es hart auf hart kommt

Die meisten Erkältungen verlaufen harmlos. Häufig sind sie nach zehn Tagen wieder vorbei. Manchmal breiten sich die Krankheitserreger aber auch aus. Die Folge können eine Bronchitis, Mittelohr-, Nebenhöhlen- oder Lungenentzündung sein. Im Zweifelsfall sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen. Beispielweise bei Symptomen wie hohem Fieber, Trinkverweigerung, Atemproblemen oder Dauerhusten. Dieser kann feststellen, ob die Erkältung harmlos oder ernst ist. Scheuen Sie einen solchen Gang nicht. Lieber einmal mit einer einfachen Erkältung zum Arzt gehen als eine ernste Erkrankung verschleppen. Der Arzt wird Ihnen dann die richtige Behandlung vorschlagen. Bei ernsten Erkrankungen kann dies auch ein Antibiotikum sein.

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