Fieber ein hilfreiches Symptom

Fieber bei Baby und Kind

Fieber ist ein Symptom und keine Krankheit. Es zeigt an, dass das Immunsystem arbeitet. Daher ist Fieber nicht prinzipiell schlecht. Es darf nur nicht zu hoch werden. Dreitagefieber und Fieberkrampf sind hingegen Sonderfälle. Auf diese muss entsprechend reagiert werden. Am wichtigsten ist, die Austrocknung des Kindes zu verhindern. Nach Absprache mit dem Arzt können Fieber senkende Mittel eingesetzt werden. Alles über Fieber bei kleinen Kindern.

Fieber ist keine Krankheit

Fieber ist ein Krankheitssymptom. Es signalisiert die Arbeit des Immunsystems. Somit ist Fieber prinzipiell etwas Positives. Häufig tritt Fieber aber zusammen mit anderen Symptomen auf. Beispielsweise Unruhe, Durchfall und Erbrechen. Dann liegt eine konkrete Krankheit vor, die bekämpft werden muss. Zudem kann das Fieber sehr hoch steigen. Die normale Körpertemperatur eines kleinen Kindes liegt bei 37°C. Bis 38,5°C spricht man in diesem Alter noch von erhöhter Körpertemperatur. Erst ab dann wird das Fieber bedenklich.   Fieber kann durch die unterschiedlichsten Erreger verursacht werden. Viruserkrankungen sind bei kleinen Kindern keine Seltenheit. Doch auch bakterielle Entzündungen können Fieber verursachen. Fieber kann aber auch die Reaktion auf eine Impfung sein. Schließlich wird durch diese das Immunsystem gezielt angeregt.  

Zumeist hält Fieber nur wenige Tage an. Der Körper kann seine Temperatur sehr gut selbst regeln. Nur bei zu hohem Fieber muss eingeschritten werden. Beispielsweise durch Wadenwickel oder entsprechend dünne Kleidung. Gegebenenfalls kann der Kinderarzt auch Fiebersaft oder Zäpfchen verschreiben. Der Saft ist angenehm, das Zäpfchen wirkt dafür schneller.  

Es gibt verschiedene Arten des Fiebers

Es gibt verschiedene Arten von Fieber. Die Art des Fiebers hängt unter anderem von der Krankheit ab, die das Fieber verursacht. Zumeist hält sich Fieber nur wenige Tage. Eine besondere Fieberart ist das so genannte Dreitagefieber. Dieses bekommen vor allem Säuglinge und Kleinkinder zwischen sechs und vierundzwanzig Monaten. Denn wer das Dreitagefieber einmal hatte, bekommt es nicht mehr. Es handelt sich hierbei um eine Viruserkrankung, die sehr ansteckend aber recht ungefährlich ist. Typischerweise steigt die Körpertemperatur beim Dreitagefieber in sehr kurzer Zeit sehr hoch an. Das Fieber hält sich drei bis vier Tage und verschwindet dann wieder. Eine Diagnose dieses Fiebers ist sehr schwer. Ein Ausschlag am Rumpf ist aber ein deutliches Indiz.  

Des Weiteren gibt es Fieberkrämpfe. Diese treten neben Erkrankungen gelegentlich auch nach Impfungen auf. Hierbei verdreht das Kind die Augen und starrt geradeaus.Die Lippen werden blau und gelegentlich setzt die Atmung kurz aus. Das Kind wird teilnahmslos oder sogar bewusstlos. Hin und wieder zucken auch die Gliedmaßen. Dies hält nur wenige Minuten an, ist aber sehr erschreckend. Das Kind muss ruhig hingelegt und die Körpertemperatur gesenkt werden. Dies kann (wenn das Kind keine kalten Gliedmaßen hat) durch Wadenwickel geschehen. Zusätzlich muss verhindert werden, dass das Kind an Erbrochenem erstickt. Nach dem Fieberkrampf muss die Austrocknung verhindert werden. Bieten Sie Ihrem Kind immer wieder etwas zu trinken an. Und fahren Sie sicherheitshalber zum Arzt oder in die Notfallklinik. Hier kann die konkrete Ursache des Krampfes ermittelt werden.  

Wie mit Fieber umgehen?  

Niedriges Fieber ist absolut harmlos. Es muss nicht immer sofort bekämpft werden. Es kann für den Körper nützlich sein, seine Temperatur selbst zu regeln. Dennoch sollten Sie Ihr Kind nicht leiden lassen. Viele Kinder sind bei Fieber schlapp und antriebslos. Dies kann durch Fieber senkende Mittel oder kalte Umschläge verhindert werden. Sprechen Sie dies unbedingt mit Ihrem Kinderarzt ab.  

Trinken ist bei Fieber extrem wichtig. Bieten Sie Ihrem Kind immer wieder etwas zu trinken an. Vielleicht möchte es nicht saugen. Dann können Sie ihm Flüssigkleit mittels eines Löffels geben. Ungesüßte Tees und Wasser mit Zimmertemperatur sind hierfür am besten geeignet. Doch auch Muttermilch erfüllt ihren Zweck. Kleiden Sie Ihr Kind auch entsprechend ein. Denn mal ist ihm heiß und mal ist ihm kalt. Im Zwiebel-Look können Sie ihm schnell etwas an- oder ausziehen.

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