Zähne richtig pflegen

Zahnpflege in der Schwangerschaft

Der Körper einer Schwangeren ist großen Veränderungen unterworfen. Das gilt auch für das Zahnfleisch. Ausgiebige Zahnpflege ist angesagt. Hierbei gibt es verschiedene Methoden. Auch ein Zahnarztbesuch in der Schwangerschaft ist ratsam. Allerdings sollte das Ungeborene möglichst wenig belastet werden. Alles zur Zahnpflege in der Schwangerschaft.

Pflegen Sie ihre Zähne richtig!?

Ein Schwangerschaftshormon sorgt für eine gute Durchblutung. Im Mund schwellen hierdurch die Gefäße an. Eine hohe Druckempfindlichkeit ist die Folge. Schon etwas festere Berührungen können Zahnfleischbluten verursachen. Beispielsweise beim Zähneputzen. Gerade jetzt sollten Sie aber so intensiv wie möglich putzen. Durch die erweiterten Gefäße ist Bakterien nämlich Tür und Tor geöffnet. Diese nisten sich in dem neu entstandenen Raum ein. Mangelnde Pflege führt dann zu Parodontose und Karies. Hierbei wird schnell ein Teufelskreis in Gang gesetzt. Durch die stärkere Durchblutung ist das Zahnfleisch empfindlicher. Es kommt häufiger zu Zahnfleischbluten. Manche Frauen putzen daher weniger. Bakterien verursachen eine Entzündung im Mundraum. Diese ist sehr unangenehm und sorgt für noch mehr Zahnfleischbluten. Im schlimmsten Fall führt dies zum Rückgang des Zahnfleisches und zum Zahnausfall. Nehmen Sie daher ruhig etwas Zahnfleischbluten in Kauf. Langfristig bleiben Ihre Zähne nur durch putzen gesund.  

Wie sollte Zahnpflege in der Schwangerschaft aussehen?

Sie müssen in der Schwangerschaft nicht häufiger putzen. Aber nach Möglichkeit gründlicher. Beißen Sie sich nicht an der 3-Minuten Regel fest. Putzen Sie so lange, bis Sie das Gefühl haben, dass Ihre Zähne wirklich sauber sind. Am besten verwenden Sie eine weiche Zahnbürste. Diese ist sehr schonend zu Ihrem Zahnfleisch. Das Risiko des Zahnfleischblutens wird somit gesenkt. Nach dem eigentlichen Putzen sollten Sie weitere Pflegeprodukte verwenden. Hierzu zählen vor allem Zahnseide und Mikrobürsten. Diese können Stellen reinigen, an die Ihre Zahnbürste nicht herankommt. Vor allem die Zahnzwischenräume. Lassen Sie sich auch hier vom Zahnfleischbluten nicht verunsichern. Dies ist im Grunde ein Zeichen für das Funktionieren der Schwangerschaftshormone. Im Zweifelsfall sollten Sie sich aber bei Ihrem Zahnarzt Rat holen. Den Abschluss der Mundpflege sollte immer eine Spülung bilden. Entweder mit Leitungs- oder einem Mundwasser. Es ist wichtig, dass der abgeputzte Dreck herausgespült wird. Auch hierbei sollten Sie in der Schwangerschaft besonders gründlich sein.

Zahnarztbesuch in der Schwangerschaft

Eine alte Hebammenweisheit besagt: Ein Kind, ein Zahn. Die Zähne werden in der Schwangerschaft also gehörig strapaziert. Es muss aber nicht sofort zum Schlimmsten kommen. Lassen Sie Ihre Zähne in der Schwangerschaft daher mindestens einmal beim Zahnarzt kontrollieren. Dieser kann beispielsweise einen Mangel an Vitaminen rechtzeitig diagnostizieren. Behandlungen sollten nach Möglichkeit vor der Schwangerschaft erfolgen. Sie sollten nicht erst auf die Zeit nach der Schwangerschaft verschoben werden. In der Schwangerschaft muss für die Behandlung der richtige Zeitpunkt abgepasst werden. Dieser liegt etwa zwischen dem vierten und sechsten Schwangerschaftsmonat. Das Risiko einer Fehl- oder Frühgeburt ist hier ausgesprochen gering. Ihr Kind ist bereits soweit entwickelt, dass es den „Behandlungsstress“ übersteht. Allerdings sollten Sie bei der Betäubung aufpassen. Nur ganz spezielle Betäubungsmittel sind unschädlich für das Ungeborene. Lassen Sie sich ausgiebig von ihrem Zahnarzt beraten.  

Ernährung

Ihre Nahrung nimmt Einfluss auf die Gesundheit Ihres Mundraumes. Achten Sie daher besonders in der Schwangerschaft auf Ihr Essen. Nehmen Sie vor allem solche Lebensmittel zu sich, die besonders kalziumreich sind. Hierzu zählen vor allem Milchprodukte. Doch auch Vitamine sind entscheidend. Ausreichend Obst und Gemüse sollten auf Ihrem Speiseplan stehen. In der Schwangerschaft sollten Sie weniger große Mahlzeiten zu sich nehmen. Kleine Speisen bewusst über den Tag verteilt sind sinnvoller. Hier können Sie das Obst und Gemüse ideal einbauen. Hier eine Banane. Dort ein Stück Mohrrübe. Sie fühlen sich gestärkt und bekommen alle Vitamine, die Sie brauchen.

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