Glücksmomente für ihr Kind schaffen
Wie Sie das Glück ihres Kindes fördern

Kinder brauchen Vorbilder
Bereits bei den Jüngsten gibt es verschiedene Grundstimmungen des Lebens. Einige sind optimistisch, andere pessimistisch wieder andere lassen alles einfach auf sich zukommen. Die verschiedenen Empfindungen sind etwa gleich stark vertreten. Trotzdem erleben die meisten negative Gefühle intensiver als positive. Doch das muss nicht sein. Mit der richtigen Einstellung ist Glück erlernbar. Seien Sie Ihrem Kind ein positives Vorbild. Dann wird es das Leben auch selbst freudiger angehen.
Ihre Grundhaltung entscheidet
Das Glück ihres Kindes beginnt bei Ihnen selbst. Sie als Eltern müssen positiv denken. Nur dann können Sie eine solche Lebenshaltung glaubhaft vermitteln. Zudem müssen Sie Ihr Kind bedingungslos annehmen. Es muss sich mit seinen Stärken und Schwächen von Ihnen verstanden fühlen. Lieben Sie Ihr Kind egal was kommt. Das ist die beste Voraussetzung für eine glückliche Kindheit. Diese unbedingte Liebe können Sie auf viele Arten zeigen. Die wichtigste ist, dass Sie immer Zeit für Ihr Kind haben. Hören Sie ihm zu und nehmen Sie es ernst. Doch auch Streicheleinheiten, Lob, gemeinsames Lachen und Küsse sind legitim. Leben Sie Ihrem Kind Ihre Gefühle vor. Zeigen Sie aber, dass Sie diese beherrschen. Wut und Trauer dürfen nicht unterdrückt werden. Doch sie dürfen Ihr Kind nicht kontrollieren. Gewalt und Geschrei sind keine angemessenen Lösungen. Entsprechend sollten Sie daheim einen friedlichen Umgangston schaffen. Ein Befehlston und schroffe Sätze sind langfristig sehr belastend für die ganze Familie.
Glücksmomente für Ihr Kind
Zunächst müssen Sie diese positive Grundstimmung schaffen. Erst dann können Sie gezielt auf Ihr Kind einwirken. Beispielsweise durch Förderung seiner Talente. Ist Ihr Kind ein Sportler, Bastler oder Musiker? Gehen Sie auf dieses Talent ein. Bieten Sie Ihrem Kind die Möglichkeit, sich auszuleben. Dies gilt auch für die Schule. Interessieren Sie sich für das, was Ihr Kind dort tut. Loben Sie es intensiv für seine Erfolge. Arbeiten Sie aber ebenso konsequent an seinen Schwächen. Zum Beispiel durch Gespräche mit den Lehrern oder Förderunterricht. Die Individualität Ihres Kindes sollte hierbei immer im Zentrum stehen. Gehen Sie immer auf die konkreten Fragen, Wünsche und Ängste Ihres Kindes ein.
Glück ist nicht auf große Ereignisse beschränkt. Gerade kleine Glücksmomente fördern das Glück ihres Kindes ungemein. Das können Rituale, gemeinsame Spiele, Ausflüge oder Familienaktivitäten sein. Versuchen Sie in jedem Moment eine Chance auf Glück zu sehen. Dann wird das Glück in den kleinen Momenten sichtbar. Für Sie ebenso wie für Ihr Kind. Verstehen Sie sich aber nur als Helfer. Bieten Sie Ihrem Kind Hilfe zur Selbsthilfe. Denn nur Selbständigkeit und Selbstbewusstsein fördern Glück. Unterstützen Sie Ihr Kind, wenn es Sie wirklich braucht. Beispielsweise beim Planen und Organisieren der Geburtstagsfeier. Doch lassen Sie es dort alleine machen, wo es schon selbst zurecht kommt. Das können Privilegien sein. Beispielsweise alleine zuhause zu bleiben, eigene Wege zu gehen oder bei Erwachsenenaktivitäten teilzunehmen. Doch auch Pflichten und regelmäßige Aufgaben sollten Sie Ihrem Kind zutrauen und von diesem einfordern.
Bezug zu anderen Menschen
Glück ist nicht nur Privatsache. Glück erfährt man besonders intensiv in Bezug zu den Mitmenschen. Das sollten Sie Ihrem Kind vermitteln. Versuchen Sie auf der Straße andere Menschen anzulächeln. Backen Sie zu Festtagen gemeinsam für Familienmitglieder und Freunde. Machen Sie Ihren Familienmitgliedern immer wieder eine Freude. Auch die Freundschaften Ihres Kindes sollten Sie fördern. Diese nehmen bei Kindern und Jugendlichen einen sehr hohen Status ein. Wenn Sie das fördern und Ihrem Kind soziale Kontakte ermöglichen, tun Sie bereits sehr viel für dessen Glück. Es gibt kein Patentrezept zum Glücklichwerden. Wenn Sie diese Empfehlungen beherrschen, sind Sie aber auf einem sehr guten Weg.
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