Glückliche Stiefväter sind gelassen

Was einen guten Stiefvater ausmacht

Stiefvater zu sein, ist keine leichte Aufgabe. Sie müssen sich in die eingespielte Familie einfügen und Ihren Platz finden. Oft werden Sie sich zwischen den Stühlen wiederfinden. Doch die neue Aufgabe kann auch mit Glück und Freude verbunden sein. Wichtig ist, dass Sie sich auf Ihre neuen Kinder einlassen. Denn auch sie sehen sich einer ganz neuen Situation gegenüber. Wie Sie ein glücklicher Stiefvater werden und wie eine gesunde Beziehung zu Ihren Stiefkindern entstehen kann, erfahren Sie hier.

Wie Sie ein guter Stiefvater werden

Die Herausforderungen für einen Stiefvater sind groß. Immerhin müssen Sie Ihren Platz in einer eingespielten Familie finden. Sie müssen sowohl zu Ihrer Partnerin als auch zu deren Kindern ein gutes Verhältnis aufbauen. Schnell geraten Sie hier zwischen die Stühle. Auch die Situation mit dem leiblichen Vater ist schwierig. Sie müssen mit diesem klar kommen und dürfen nicht versuchen, ihn zu ersetzen. Sie müssen Ihre ganz eigene Rolle und Beziehung zu den Kindern finden. Das sind alles Aufgaben, die eine Menge Kraft, Geduld und Hingabe erfordern.

Stiefvater werden - Bleiben Sie gelassen

Daher sollten Sie sich Ihrer Rolle als Stiefvater möglichst gelassen nähern. Versuchen Sie keinesfalls mit dem leiblichen Vater zu konkurrieren oder ihn zu ersetzen. Denn egal welche Schwächen er hat: Seine Kinder lieben ihn. Vielmehr sollten Sie Ihre ganz eigene Persönlichkeit einbringen. Seien Sie Sie selbst und kein Ersatz für jemand anderen.

Hierfür ist es wichtig, dass Sie sich mit Ihrer Partnerin sehr gut absprechen. Welche Aufgaben sollen Sie in der neuen Familie übernehmen? Wird von Ihnen erwartet, dass Sie die Kinder mit erziehen? Wenn Sie solche Fragen klären, kommt es seltener zu Konflikten. Außerdem geraten Sie so nicht zwischen die Stühle. Natürlich können Sie sich aber auch eine eigene Rolle aussuchen. Vielleicht möchten Sie lieber ein Freund der Kinder als eine Autoritätsperson sein.

Hierbei dürfen Sie aber nicht übertreiben. Eine positive Beziehung zu Ihren neuen Kindern muss sich schrittweise entwickeln. Versuchen Sie nicht, durch besonders tolle Ausflüge oder Geschenke die Liebe Ihrer Kinder zu erkaufen. Außerdem erwartet niemand von Ihnen, dass Sie perfekt sind. Gönnen Sie sich selbst auch Auszeiten und Freiräume. Das wird der Beziehung zu den Kindern nicht schaden. Versuchen Sie vielmehr gemeinsame Rituale einzuführen. Gehen Sie einmal im Monat mit den Kindern ins Kino. Lesen Sie ihnen abends etwas vor. Bringen Sie sie zum Sportverein. Alles, was Sie gemeinsam tun, kann zur Beziehungspflege werden.

Besonders wichtig ist, dass über alles geredet wird. Welche Erwartungen und Hoffnungen haben die einzelnen Familienmitglieder an die neue Situation? Häufig können Konflikte vermieden werden, indem über die konkreten Wünsche und Ängste gesprochen wird.

Wie Kinder auf Stiefväter reagieren

Kinder können mit einem Stiefvater oftmals erst nichts anfangen. Sie wissen nicht, wie sie mit ihm umgehen sollen. Sie haben Angst, den leiblichen Vater zu verletzen, wenn sie den Stiefvater gern haben. Außerdem haben sie Angst, die Liebe der Mutter zu verlieren. Sie wollen nicht nur der Ballast sein, der in der neuen Beziehung mitgeschleppt wird. Nicht zuletzt wissen sie noch nicht, welche Rolle der Stiefvater in der Erziehung einnehmen wird. Darf er Dinge verbieten? Und muss man auf ihn hören?

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