Beschützer der Kleinen

Kinder lieben Kuscheltiere

Kinder lieben Kuscheltiere. Oft nehmen diese das ganze Kinderzimmer ein. Dabei sind zu viele Kuscheltiere gar nicht nötig. Kinder wollen lediglich einen Freund und Ansprechpartner unabhängig von den Eltern. Sie wollen einen Beschützer. Außerdem können Sie durch Rollenspiele ihr soziales Verhalten entwickeln. Kuscheltiere sind vielseitig nützlich. Alles über Kinder und Kuscheltiere erfahren Sie hier.

Kuscheln ist wichtig

Ein Kuscheltier ist der erste Freund eines Kindes. Mit ihm kann es spielen, kuscheln und reden. Selbst Geheimnisse vertraut es ihm an. Denn das Kuscheltier ist immer verständnisvoll und aufmerksam. Außerdem erzählt es nie irgendetwas weiter. Immer wieder ärgern sich Kinder über ihre Eltern. Dann ist das Kuscheltier ein treuer Ansprechpartner. Bei ihm werden die Kinder ihren Kummer los. Ein Kuscheltier funktioniert auch als Beschützer. Beispielsweise beim Schlafen. Das Kinderzimmer ist dunkel. Mama und Papa sind nebenan. Da ist es schön, jemanden zu haben, der einen beschützt. Ein Kuscheltier hat keine Angst vor der Dunkelheit. Es vertreibt die Monster. Gleiches gilt für große Ereignisse. Beispielsweise einen Urlaub oder einen Arztbesuch. Diese Dinge können den Kindern Angst machen. Schließlich sind sie ungewohnt und neu. Das Kuscheltier nimmt ihnen diese Angst. Im Auto und im Wartezimmer halten die Kinder ihr Tier fest im Arm. Die Angst ist automatisch kleiner.  

Kuscheln mit dem Kuscheltier

Ein Grundbedürfnis des Menschen ist das Kuscheln. Nähe und Geborgenheit werden gesucht. Dieses Bedürfnis befriedigen Kuscheltiere ununterbrochen. Selbst wenn Papa arbeiten geht und Mama den Haushalt schmeißt. Sogar im Kindergarten können Kuscheltiere mit dabei sein. Allerdings können sie die Nähe der Eltern niemals ersetzen. Denn das Kuscheln mit den Eltern bringt mehr als nur Sicherheit. Es schenkt Vertrauen und Gesundheit. Denn die Krankheitserreger des Kindes erreichen die Mutter. Diese bildet Abwehrkörper aus, welche das Kind über die Muttermilch aufnimmt. Doch auch nach dem Stillen gilt: Kuscheln ist so wichtig wie waschen.  

Entwicklungssprünge durch Kuscheltiere

Kuscheltiere fördern die Entwicklung eines Kindes. In vielerlei Hinsicht. Beispielsweise durch Rollenspiele. Ein Kind lernt, sich in andere Personen hinein zu versetzen. Es kann schimpfen, kuscheln, Essen kochen oder das Kuscheltier ins Bett bringen. Hierbei imitieren die Kinder zumeist die Eltern. Sie wollen wie die großen sein. Hierdurch werden die Kinder nicht nur einfühlsam. Sie werden auch selbständig und verantwortungsbewusst.   Kinder verarbeiten durch Kuscheltiere auch traumatische Erlebnisse. Beispielsweise einen Sturz vom Sofa. Das Kind holt sich eine Beule und weint. Die Beule wird gekühlt und es wird gepustet. Bald ist wieder alles in Ordnung. Dann kommt das Kuscheltier an die Reihe. Das Kind legt das Kuscheltier aufs Sofa und schmeißt es dann herunter. Es imitiert das Weinen des Tieres. Dann muss auch das Kuscheltier gekühlt, getröstet und geküsst werden. So und auf viele andere Arten, verarbeiten Kinder ihre Erlebnisse durch Kuscheltiere.  

Praktische Hinweise

Kuscheltiere müssen sehr strapazierfähig sein. Ihr Kind wird nicht immer sanft damit umgehen. Kleine Teile sollte es nicht beinhalten. Knöpfe oder Augen aus Perlen sind ungeeignet. Das Kind reißt sie vielleicht ab, verschluckt sie und bekommt keine Luft. Des Weiteren sollte ein Kuscheltier unbedingt abwaschbar sein. Denn wie Ihr Kind, holt es sich im Kindergarten, auf dem Spielplatz oder beim Essen Flecken. Daher sollte ihm eine Fahrt mit der Waschmaschinenachterbahn nichts ausmachen. Chemische Mittel sind allerdings tabu. Das gilt bereits für die Anschaffung. Ein Kuscheltier muss aus Naturmaterialien hergestellt sein. Nicht selten wird es in den Mund gesteckt und bekommt Küsse. Doch auch die Waschmittel müssen sehr schonend sein. Nicht zuletzt muss ein Kuscheltier die richtige Größe haben. Kuscheltiere, die größer als das Kind sind, machen häufig Angst. Außerdem kuschelt es sich mit ihnen schlecht. Nicht zuletzt kann es bei Säuglingen zu Atembeschwerden führen. Achten Sie daher darauf, dass das Kuscheltier altersgemäß ist.

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