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HPV- Impfung: Abwägung der Vor- und Nachteile

Vor- und Nachteile der Impfung
Was sind HP-Viren?
HP-Viren sind Erreger, die zumeist die Schleimhäute angreifen. Sie lösen aber auch Infektionen am Gebärmutterhals aus. Bis heute sind rund 100 Arten dieses Virus bekannt. Schätzungsweise 70% der sexuell aktiven Frauen infizieren sich in ihrem Leben mit HP-Viren. In 90% der Fälle kommt der Körper mit der Entzündung allein zurecht. Es entstehen keine Langzeitschäden. In einigen Fällen können HP-Viren aber Krebs verursachen. Dies sind so genannte „Hochrisikotypen“. Damit dies geschieht müssen aber mehrere Faktoren zusammentreffen. HP-Viren werden durch Sexualkontakt übertragen. Daher muss eine Frau sexuell aktiv sein, um sich zu infizieren. Außerdem müssen die HP-Viren über einen längeren Zeitraum im Körper verbleiben. Nur eine Dauerinfektion ist riskant und kann zu Krebs werden.
Wie funktioniert die HPV-Impfung?
Die HPV-Impfung schützt vor zwei der Hochrisikotypen. Dem Körper werden leere Virenschalen injiziert. Dies geschieht über drei einzelne Spritzen. Diese müssen in einem Zeitraum von maximal 12 Monaten verabreicht werden. Das Immunsystem reagiert darauf. Es entstehen Antikörper. Nachweislich sogar mehr, als bei einer tatsächlichen Infektion. Hierfür ist es jedoch wichtig, dass noch kein Kontakt mit den Hochrisikotypen stattgefunden hat. Die Impfung hat daher nur v o r dem ersten Sexualkontakt Sinn.
Vorteile der Impfung
Die Impfung schützt vor zwei der gefährlichen Hochrisikotypen. Diese sind gemeinsam für etwa 70% der Fälle von Gebärmutterhalskrebs verantwortlich. Sie oder Ihre Tochter können somit ein sichereres Sexualleben führen. Außerdem sind für Gebärmutterhalskrebs quasi nur zwei Faktoren verantwortlich. Tabakrauch und Virusinfektionen. Andere Risiken wie UV-Licht, Fehlernährung oder Chemikalien spielen dabei kaum eine Rolle. Durch diese Impfung kann das Risiko von Gebärmutterhalskrebs sehr stark reduziert werden. Nicht zuletzt sterben an Gebärmutterhalskrebs jährlich viele tausend Menschen weltweit. Die Impfung kann daher zum echten Lebensretter werden.
Nachteile der Impfung
Es gibt jedoch auch einige Kritikpunkte zu dieser Impfung. So ist sie aktuell noch sehr neu. Es gibt keine Langzeitstudien über Verträglichkeit und Langzeitwirkung. Auch die Nebenwirkungen müssen erst noch ausführlich studiert werden. Zu diesen zählen beispielsweise Lähmungserscheinungen, Übelkeit, Schwindel, und Atemschwierigkeiten. Nur einige von diesen Nebenwirkungen stehen im Beipackzettel. Außerdem ist die Impfung nur bedingt hilfreich. Immerhin gibt es zahlreiche andere Viren, die Gebärmutterhalskrebs verursachen. Auch ist die Gefahr von Gebärmutterhalskrebs nicht so groß, wie sie in den Medien gelegentlich dargestellt wird. Auch die Länge der Wirkung der Impfung ist noch nicht erforscht. Daher sind weitere Vorsorgeuntersuchungen zwingend nötig. Auch ist die Vorgehensweise bei der Zulassung der Impfung umstritten. Die Befürworter loben die Art der Prüfung und die Menge des Datenwissens. Die Wirksamkeit und Verträglichkeit der Impfung sei rundum geprüft. Die Gegner sind hingegen von der Schnelligkeit der Zulassung irritiert. Sie sehen die Sicherheit der Geimpften nicht gewährleistet. Sie verweisen hierfür auf zwei ungeklärte Todesfälle in Österreich und Deutschland. Hier sind zwei Frauen während und nach der Impfung aus ungeklärter Ursache gestorben. Auch die verstärkt gemeldeten Nebenwirkungen seien alarmierend.
Prüfen Sie genau
Daher sollten Sie sich über die HPV-Impfung sehr genau informieren. Wägen Sie die Vor- und Nachteile genau ab. Nur dann können Sie für sich oder Ihr Kind verantwortungsbewusst entscheiden. Achten Sie hierbei genau auf die Quellen, die Sie nutzen. Viele Informationen sind leider nur Meinungsmache. Beim Thema Gebärmutterhalskrebs wird viel mit den Ängsten der Menschen gespielt. Nicht zuletzt stecken hinter einer Impfung immer auch wirtschaftliche Interessen. Lassen Sie sich daher nicht vorschnell zu einer Entscheidung verleiten. Nur wenn Sie die Impfung ganz genau prüfen, werden Sie sich für oder gegen sie entscheiden können.
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