Worauf es ankommt

Hautpflege während der Schwangerschaft

Während die einen sich über einen rosigen und strahlenden Teint freuen, haben andere in der Schwangerschaft mit Hautproblemen zu kämpfen. Lesen Sie, wie Sie Ihren Körper jetzt am besten pflegen können - damit Sie sich auch in den kommenden Monaten rundum wohl in Ihrer Haut fühlen! Rund um Hautpflege während der Schwangerschaft...

Wie Sie sich wohl fühlen

Eine Schwangerschaft verändert vieles - und bei zahlreichen Frauen auch das Hautbild. Trockene Stellen am Körper, Juckreiz am Bauch, fettige Gesichtshaut: Die Probleme von Schwangeren in Bezug auf ihre Haut sind facettenreich. Doch mit der richtigen Pflege lassen sich Probleme schnell in den Griff bekommen – und Ihre Haut wird es Ihnen mit einer tollen Ausstrahlung danken! Auf die richtige Hautpflege während der Schwangerschaft kommt es an.

Schwangerschaftsstreifen im Vorfeld vermeiden

 

Besonders häufig betroffen sind schwangere Frauen von Schwangerschaftsstreifen, die sich am Bauch festsetzen. Es handelt sich dabei um feine Risse, die durch die massive Dehnung der Haut entstehen.

Um die Haut am Bauch optimal auf die Kugelform vorzubereiten, empfiehlt es sich, schon früh mit Zupfmassagen zu beginnen. Cremen Sie dazu Ihr Schwangerschaftsbäuchlein mit einer reichhaltigen Lotion ein (am besten eignet sich eine Creme auf Ölbasis), und nehmen Sie einzelnen Hautpartien immer wieder zwischen Daumen und Zeigefinger. Das Zupfen regt die Durchblutung an und wirkt sich positiv auf das Bindegewebe aus. Massieren Sie die Creme außerdem gut ein- das hilft, die Wirkstoffe besser in die Haut einzuschleusen. Wenn Sie während Ihrer Schwangerschaft empfindlich auf Düfte reagieren, können Sie übrigens auch auf geruchsneutrale Schwangerschaftsöle setzen.

Da Schwangerschaftsstreifen nicht nur am Bauch, sondern auch am Po, an den Oberschenkeln und an der Brust entstehen können, sollten Sie auch diese Körperregionen entsprechend eincremen und massieren. Schwangerschaftsstreifen sind zwar meist erblich bedingt, und lassen sich möglicherweise auch nicht ganz vermeiden – doch das Eincremen kann die Risse zumindest auf ein Mindestmaß reduzieren.  

Trockene Haut: Ölbäder schaffen Abhilfe

 

Besonders gegen Ende der Schwangerschaft tritt bei vielen Frauen Juckreiz auf. Dieser wird durch spannende und trockene Haut verursacht. Nehmen Sie dagegen am besten ein Bad mit pflegenden Substanzen. Schaumbäder lassen die Haut gerne austrocknen – setzen Sie deshalb lieber auf Wannenbäder mit natürlichen Ölen.  

Auf ausreichenden Sonnenschutz achten

 

Sowohl im Gesicht als auch am Körper reagiert die Haut während der Schwangerschaft empfindlicher auf UV-Strahlung. Dies kann nicht nur Sonnenbrand hervorrufen, sondern möglicherweise auch Pigmentstörungen, die sich als dunkle Flecken äußern. Zwar gehen die Pigmentstörungen in der Regel nach der Schwangerschaft wieder weg, sind aber nicht unbedingt schön anzusehen. Es gilt deshalb, direkte Sonneneinstrahlung möglichst zu vermeiden – sowohl in der Natur als auch in Solarien. Die Tagespflege sollte unterdessen immer einen Lichtschutz enthalten.  

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