Haustiere für Kinder

Hamster oder Hund?

Jedes Kind äußert wahrscheinlich irgendwann einmal den Wunsch nach einem Haustier. Ein eigenes Tier, das man selbst pflegt und mit dem man schmusen oder spielen kann, ist ja auch etwas Tolles. Doch vor der Anschaffung eines Haustieres sollte von den Eltern einiges bedacht werden. Am Ende sind es ja sie, die die Hauptverantwortung für das Tier tragen werden.

Anschaffung eines Haustieres

Ob Goldfisch oder Bobtail, ob Hamster oder Katze – die Eltern entscheiden schließlich, welches Tier für das Kind angeschafft wird. Und da gibt es viel zu überlegen, denn beide Seiten, Tier und Familie, sollen sich ja auf jeden Fall wohlfühlen. Dabei dürften das Alter und die Reife des Kindes die Hauptfaktoren für die Auswahl des Haustieres sein.

In welchem Alter das erste Haustier?

Im Allgemeinen herrscht wohl Einverständnis darüber, dass ein Kind bereits ein gewisses Maß an Verantwortung für sich selbst tragen können sollte, bevor es die für ein eigenes Tier übernimmt. Außerdem muss ausgeschlossen werden, dass das Tier etwa durch Unachtsamkeit oder Fahrlässigkeit Schaden durch das Kind nehmen kann. Manche Kinder können mit fünf oder sechs Jahren reif genug für ein Tier sein, manche vielleicht auch erst mit acht Jahren. Ein „Probetier“ von Nachbarn oder Freunden für einen befristeten Zeitraum, z.B. während der Urlaubszeit, kann hierüber sicher schon einige Auskunft geben.

Richtige Bedingungen für ein Haustier

Unter den Bedingungen für ein Haustier spielt z.B. die Wohnungs- oder Hausgröße eine wichtige Rolle. Sind wir in der Stadt oder auf dem Land? Ist ein Garten vorhanden? Gibt es genügend Platz für einen Käfig oder ein Gehege? Würde etwa ein Hund sein ruhiges Plätzchen finden? Außerdem müssen die Unterhaltskosten bedacht werden. So machen finanziell z.B. das Futter und die Steuern nebst Arztbesuchen für einen Hund mit Sicherheit einiges mehr aus als die Versorgung von Fischen oder Hamstern.

Zeitaufwand

In der Anfangszeit wird das Kind sicherlich ein großes Maß an „Neulust“ aufbringen und sich entsprechend engagieren. Was ist aber danach? Haben die Eltern oder hat wenigstens einer von ihnen ausreichend Zeit, sich um die Pflege oder den Ausgang des Tieres entsprechend zu kümmern? Und schließlich sollte auch die Gefahr von Allergien berücksichtigt werden. Viele Menschen reagieren z.B. überempfindlich auf Fellhaare von Katzen oder anderen Tieren. Da wäre der Preis für die Tierhaltung dann doch etwas zu hoch, oder?!

Welches Haustier für Ihr Kind geeignet ist

Grundsätzlich sollten in jungen Jahren sehr exotische Tiere möglichst von der Wahl ausgeschlossen werden. Schlangen, Eidechsen oder große Spinnen z.B. sind für Kinder wenig geeignet. Hinsichtlich der Pflege sind sie sehr empfindlich, und der „Spiel-“ oder „Kuschelfaktor“ ist äußerst gering. Bei Fischen oder Schildkröten gibt es daneben andere Nachteile für Kinder. Fische könnten dem Kind vielleicht schnell langweilig werden, und Schildkröten – auch Wasserschildkröten – haben zum Teil eine sehr lange Lebensspanne. Woher aber weiß man, ob das Kind auch viele Jahre später noch sein Interesse an den Tieren behält? Und was ist mit Vögeln? Aber gehören die denn wirklich in eine Wohnung? Bei Hamstern, Mäusen oder Ratten sieht vieles schon ganz anders aus. Sie sind sehr lebendig, fühlen sich schön weich an und bieten eine Menge Unterhaltung. Auch Meerschweinchen und Kaninchen haben ähnliche Vorteile. Jedoch zeigen die Felltiere ebenfalls durchaus bedenkenswerte Seiten. Manche der pelzigen Genossen können nämlich nachtaktiv sein; andere dagegen sind sehr gesellig, so dass sich die Anschaffung von gleich mindestens zwei Exemplaren empfiehlt. Außerdem ist ihre Lebenserwartung nicht besonders hoch, was bedeutet, dass das Kind höchstwahrscheinlich noch während seiner Kindheit mit dem Tod konfrontiert wird.

Bleiben als Standardtiere noch Katze und Hund. Aber auch hier gibt es Vor- und Nachteile. Katzen sind im Allgemeinen ruhig, weich und anschmiegsam, können aber auch sehr launisch sein. Hunde dagegen können die besten Spielgefährten sein, können aber auch ziemlich laut werden und brauchen auf jeden Fall viel Auslauf – womit wir letztlich wieder bei den Eltern angelangt wären. Natürlich sollte das Kind an der Auswahl des Haustieres beteiligt werden. Aber die Eltern sollten sich vorher reiflich Gedanken darüber machen, was tatsächlich möglich ist und was wirklich nicht geht.

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