So sollten Sie sich Ihrem Kind gegenüber benehmen

Benimmregeln für Eltern

Feste Schlafenszeiten, Fernsehen erst nach den Hausaufgaben und in der U-Bahn nicht schreien. Es gibt viele Regeln, an die sich Kinder halten müssen. Gewisse Benimmregeln sollten Eltern auch beherzigen. Zum einen, um ihren Kindern ein gutes Vorbild zu sein. Zum anderen, um ein harmonisches Miteinander mit ihrem Kind zu garantieren. Welche Benimmregeln das sind und wie Sie Fettnäppfchen vermeiden können, erfahren Sie hier.

Seien Sie ein Vorbild für Ihre Kinder

Familienzeit ist heilig. Sie sollte darum auch nicht gestört werden. Geschäftliche Anrufe sind daher während des Familienessens oder auf gemeinsamen Ausflügen tabu. Sie sollten auch nicht kurz mal ihre E-Mails überprüfen, wenn Ihre Kinder etwas mit Ihnen spielen wollen. Lassen Sie sich auf Ihre Familie ein. Dann haben sowohl Sie als auch Ihre Kinder mehr davon.

Privatsphäre von Kindern respektieren

Ihre Kinder haben ein Recht auf Privatsphäre. Auch dann, wenn Sie die Miete bezahlen oder das Haus gekauft haben. Klopfen Sie daher immer an, bevor Sie das Zimmer Ihres Kindes betreten. Und akzeptieren Sie es, wenn Ihr Kind einmal ungestört sein möchte. Selbstverständlich sind auch die Besitztümer Ihres Kindes privat. Stöbern Sie daher beim Aufräumen nicht heimlich herum. Legen Sie das Tagebuch ungelesen wieder zurück ins Versteck, wenn Sie es gefunden haben sollten. Wühlen Sie nicht in Schubladen und Schränken herum. Und öffnen Sie auch keine Briefe, die an Ihr Kind adressiert sind. Weder von Freunden noch von Behörden.

Seien Sie Vorbild

Sie sind für Ihre Kinder ein Vorbild. Daher müssen Sie sich fragen, ob Sie zu Ihrem Verhalten stehen können. Rauchen Sie aus Leidenschaft oder würden Sie es lieber vor aller Welt geheim halten? Gehen Sie aus Prinzip bei Rot über die Straße oder nur, wenn Sie es eilig haben? Je nachdem können Sie diese Dinge tun oder sollten Sie sein lassen. Das Wichtigste, was Sie Ihrem Kind gegenüber bewahren müssen, ist Ihre Glaubwürdigkeit. Wenn Sie selbst überzeugter Raucher sind, können Sie es Ihrem (erwachsenen) Kind nicht verbieten. Wenn Sie von roten Ampeln nichts halten, müssen Sie Ihrem Kind den Grund erklären. Sie gehen erst dann los, wenn Sie sicher sind, dass nichts kommt. Wenn Sie zu diesen Dingen nicht stehen können oder wollen, sollten Sie sie lieber sein lassen.

Benimmregeln für Eltern: Flüche und Schimpfwörter

Das verdammte Messer, der Idiot auf der Autobahn und die beknackte Politesse. Kaum jemand kann von sich behaupten, niemals Flüche oder Schimpfwörter zu benutzen. Kinder schnappen diese Worte schnell auf und benutzen sie ebenfalls. Das kann zu peinlichen Situationen führen. Am besten wäre es daher, in Anwesenheit der Kinder nur jugendfreie Wörter zu benutzen. Das gelingt jedoch kaum. Daher sollten Sie Ihrem Kind erklären, wozu ein Schimpfwort dient. Es hilft dabei, Wut und Ärger kontrolliert abzubauen. Es gibt bestimmte Momente, in denen Schimpfwörter helfen können. Und es gibt Momente, in denen sie so gar nicht passen. Versuchen Sie, Ihrem Kind ein Gefühl für solche Momente zu vermitteln.

Respektieren Sie die Freunde Ihres Kindes

Die Freunde des Kindes können sich Eltern nicht aussuchen. Leben müssen sie aber trotzdem mit ihnen. Freundschaften sind ein erster Schritt zur Selbständigkeit. Ein Kind kann herausfinden, mit wem es auf einer Wellenlänge ist. Sie als Eltern sollten das akzeptieren. Auch dann, wenn die Freunde anders aussehen oder reden, als Sie sich das vielleicht wünschen. Die Freunde müssen zu Ihrem Kind passen, nicht zu Ihnen. Seien Sie daher ein möglichst guter Gastgeber. Verbieten Sie Ihrem Kind nicht den Umgang mit seinen Freunden. Und versuchen Sie, die guten Seiten der Kinder zu sehen.

Das heißt aber nicht, dass Sie Ihre Sorgen nicht ansprechen dürfen. Aber eben nicht vor den Freunden Ihres Kindes. Sie denken, dass Ihr Kind in schlechten Umgang gerät? Dass seine Freunde es in Kontakt mit Drogen oder Alkohol bringen? Haben Sie das Gefühl, dass Ihr Kind von seinen Freunden schlecht behandelt oder ausgenutzt wird? Dann sprechen Sie mit Ihrem Kind darüber. Sagen Sie ihm, was Sie befürchten. Erklären Sie, wie Sie sich ein harmonisches Leben für Ihr Kind vorstellen. Ihr Kind muss begreifen, dass Sie sich Sorgen machen und es nicht kontrollieren wollen. Dann müssen Sie darauf vertrauen, dass Ihre Erziehung Früchte schlägt. Denn Ihr Kind ein Leben lang beschützen und jeden „schlechten“ Einfluss von ihm abhalten können Sie nicht.

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