Achten Sie auf Ihre Ernährung

Sodbrennen in der Schwangerschaft - Was Ihnen hilft

Sodbrennen in der Schwangerschaft tritt häufig auf. Es kann sehr lästig sein und sich zu einer richtigen Krankheit ausarten. Die besten Mittel gegen Sodbrennen in der Schwangerschaft sind von Frau zu Frau unterschiedlich. Im Folgenden haben wir Ihnen einige Informationen zum Sodbrennen und Mittel hiergegen zusammengestellt.

Hilfreiche Mittel gegen Sodbrennen

Unter Sodbrennen versteht man das Aufsteigen von Magensäure in die Speiseröhre. Hierbei können verschiedene Symptome auftreten. Die gängigsten sind Brennen und Schmerzen im Hals, Beklemmungsgefühle, sauerer Geschmack, Völlegefühl sowie Aufstoßen beziehungsweise häufiges Räuspern. Ausgelöst wird das Sodbrennen in der Schwangerschaft meist durch eine falsche Ernährung oder die wachsende Gebärmutter.

So lösen beispielsweise sehr fette oder scharfe Speisen Sodbrennen aus. Auch Stress, Rauchen, Kaffee und schwarzer Tee können hierzu führen. Nicht immer muss also eine Schwangere mit Sodbrennen krank sein. Zum Ende der Schwangerschaft drückt zusätzlich die Gebärmutter auf den Magen. Der Druck und der verminderte Platz sorgen für das Aufsteigen der Magensäure. Kommen dann noch falsches Essen und eine verminderte Magentätigkeit hinzu, ist das Sodbrennen vorprogrammiert.

Das hilft gegen Sodbrennen in der Schwangerschaft

Zunächst sollten Sie versuchen, Ihre Ernährungsgewohnheiten etwas umzustellen, wenn Sie unter Sodbrennen leiden. Versuchen Sie herauszufinden, auf welche Speisen Ihr Magen besonders heftig reagiert. Diese Speise variieren nämlich von Person zu Person.

Neben den oben genannten Lebensmitteln führen gelegentlich auch Süßigkeiten, Alkohol, Pfefferminztee und saure Säfte zu Sodbrennen. Es ist wichtig, zu wissen, was genau bei Ihnen zu Sodbrennen führt. Anschließend sollten Sie alles meiden, was Sodbrennen fördern könnte. Zusätzlich können Sie durch viel frische Luft und Spaziergänge dem Sodbrennen in der Schwangerschaft vorbeugen.

Weiterhin ist es meist sinnvoll, die Größe und die Zeiten der Mahlzeiten zu verändern. Große, üppige Speisen führen nämlich relativ schnell zu Sodbrennen. Besser ist es, immer wieder kleine Speisen über den Tag zu verteilen. Trinken Sie hierbei möglichst viel, aber keine Getränke mit Kohlensäure.

Die Flüssigkeit hilft gegen das Sodbrennen. Essen Sie spät am Tag nichts mehr und nehmen Sie sich Zeit für Ihre Mahlzeiten. Hastiges Essen und zu wenig Kauen fördern Sodbrennen in der Schwangerschaft. Wenn Sie bewusst und mit Genuss essen, haben Sie nicht so oft Heißhunger und bekommen kein Sodbrennen.

Sodbrennen selbst behandeln oder zum Arzt gehen?

Sodbrennen kann sehr individuell ausgelöst werden und wirkt sich bei verschiedenen Menschen ganz unterschiedlich aus. Es ist daher schwer, allgemeine Ratschläge zur Behandlung zu geben. Versuchen Sie, zunächst selbst herauszufinden, was bei Ihnen Sodbrennen auslöst. Wenn Sie das wissen, können Sie gezielt dagegen vorgehen. Erst wenn das nichts hilft, empfiehlt sich ein Gang zum Frauenarzt.

Dieser kann feststellen, ob es vielleicht körperliche Ursachen für das Sodbrennen gibt. Zum Beispiel eine vernarbte Speiseröhre oder einen beschädigten Verschlussmuskel am Magen. In einem solchen Fall muss anders mit dem Sodbrennen umgegangen werden. Nehmen Sie aber niemals eigenständig Medikamente gegen Sodbrennen in der Schwangerschaft ein. Diese können gegebenenfalls schädlich für Ihr Baby sein. Sprechen Sie daher jede Behandlung, für die Sie sich entscheiden, vorher mit dem Frauenarzt ab.

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