Babys annehmen, wie sie sind

Persönlichkeitsentwicklung bei Babys

Die Persönlichkeit eines Kindes entwickelt sich sehr individuell. Entscheidend sind sowohl die Gene als auch die Umwelt. Selbst Geschwister und Zwillinge können sich sehr unterschiedlich entwickeln. Eltern sollten daher auf die individuelle Persönlichkeit des Kindes eingehen. Sie können eine Entwicklung fördern aber nichts erzwingen. Über die Persönlichkeitsentwicklung bei Babys.

Entwicklung der Persönlichkeit

Die Erbanlagen spielen bei der Persönlichkeitsbildung eine entscheidende Rolle. Denn die Gene sind für weit mehr als das bloße Aussehen zuständig. Sie beeinflussen das Temperament eines Babys. So sind Schüchternheit, Neugierde, Kreativität, Gewissenhaftigkeit und anderes von den Genen mitbestimmt. Auch die Mimik ist nicht nur erlernt. So haben Forscher blinde Menschen untersucht. Deren Mimik ähnelte der ihrer Verwandten. Und das, obwohl sie diese niemals zuvor gesehen hatten. Selbst die Intelligenz ist genetisch verankert. Zumindest zu einem bestimmten Teil.  

Dennoch ist ein Baby mehr als eine halbe Mama und ein halber Papa. Es hat eine ganz eigene Persönlichkeit und ist ein individueller Mensch. Das kommt daher, dass die Gene nicht gleichmäßig weiter gegeben werden. Nach der Verschmelzung von Ei und Samenzelle liegen alle Gene doppelt vor. Nun kommt es zu Wechselwirkungen und Kombinationen. Selbst Merkmale der Groß- und Ur-Großeltern können auftreten. Somit ist ein Kind immer das Spiegelbild aller seiner Vorfahren. Gleichzeitig ist es aber auch etwas ganz Neues und Einmaliges.  

Rolle der Umwelt bei der Persönlichkeitsentwicklung

Die Gene sind aber nicht allein entscheidend dafür, wie sich die Persönlichkeit eines Babys entwickelt. Auch die Umwelt spielt eine wichtige Rolle. So entwickeln sich selbst eineiige Zwillinge trotz ähnlicher Umwelt individuell. Auch sie sind nicht vollkommen identisch. Das liegt daran, dass sie unterschiedliche Erfahrungen machen. Denn sie haben neben einer gemeinsamen Umwelt auch eine individuelle Umwelt. Dies sind zum Beispiel Erfahrungen im Kindergarten, in der Schule, mit den Freunden oder in einem Verein. Was für den einen prägend ist, interessiert den anderen vielleicht nicht.  

Ein Baby ist durch seine Gene also nicht determiniert. Sie sind vielmehr das Potential eines Menschen. Was er daraus macht, ist seine Sache. So kann ein extrovertierter Mensch sein Temperament in den unterschiedlichsten Bereichen ausleben. Es ist aber ebenso denkbar, dass er durch seine Erziehung eingeschüchtert und zum Schweigen gebracht wird. Einige Entwicklungen sind hierbei wahrscheinlicher als andere. Dass ein schüchterner Mensch zum Börsenmakler wird ist eher unwahrscheinlich. Aber eben nicht unmöglich. Ob Gene oder Umwelt für die Persönlichkeitsentwicklung entscheidender sind, wird schon seit Langem diskutiert. Aktueller Stand ist, dass die Kombination und die Wechselwirkung gerade den Menschen ausmacht.  

Elterliche Zuwendung ist entscheident

Die Persönlichkeit Ihres Babys ist also das Produkt aus Erbanlagen und Erziehung. Sein Wesen ist  nicht vorherbestimmt sondern wird maßgeblich durch Sie beeinflusst. Daher sollten Sie sich Ihrer Aufgabe klar bewusst sein. Sie können Ihr Kind nicht nach Ihren Vorstellungen und Wünschen modellieren. Bereits bei der Zeugung ist Ihr Kind bereits es selbst. Mit seinen Eigenschaften, Charakterzügen, Stärken und Schwächen. Sie sind nicht der Herr über das Leben Ihres Kindes. Doch Sie haben die Verantwortung es zu fördern und es sein Potential nutzen zu lassen.  

Hierzu gehört, Ihr Kind ganz individuell zu behandeln. Es ist ganz anders als zum Beispiel seine Geschwister. Vergleichen Sie Ihre Kinder daher nicht permanent miteinander. Des Weiteren prägt die Umwelt die Persönlichkeit maßgeblich mit. Sie sollten daher eine möglichst perfekte Umgebung zum Heranwachsen schaffen. Das bedeutet unter anderem, für Ihr Kind da zu sein, ihm Zeit zu schenken. Liebe und Zuneigung sind für die Persönlichkeit mindestens genauso wichtig, wie die Gene. Aber auch Möglichkeiten zur Entfaltung müssen Sie Ihrem Kind bieten. Beispielsweise in einem Sportclub, in einem Verein oder in einem Kurs. Sie können Ihrem Kind die Welt präsentieren. Es selbst muss herausfinden, was zu ihm passt und was es machen will.

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