Pausenbrot

Pausensnack füttert Körper und Geist

Das Pausenbrot. Energielieferant und positive Erinnerung an daheim. Ein gesunder Pausensnack kann das Lernen erleichtern und die Gesundheit des Kindes fördern. Allerdings muss das richtige Essen gewählt und ansprechend präsentiert werden. So kann das Pausenbrot eine bunte Abwechslung vom Lernalltag werden und Ihr Kind gesund halten.

Liebes- und Energiepaket

Es ist kein Geheimnis, dass ein leerer Magen meist auch einen leeren Kopf bewirkt. Hunger schadet der Konzentration. Gerade die brauchen Kinder in der Schule aber besonders dringend. Das Gehirn verbraucht bis zu 20% der Energie des Kindes. Ist keine da, wird das Kind leicht vom Unterricht abgelenkt. Gerade die leistungsstärkste Zeit des Körpers gegen elf Uhr geht dann verloren. Was ist zu tun? Der Energieaufbau sollte schon daheim beginnen.

Ein gesundes und abwechslungsreiches Frühstück ist ein guter Einstieg in den Tag. Hier gewinnt das Kind bereits erste Energien, die es über den Tag verteilt einsetzen kann. Leider bleibt zum Frühstücken aber selten Zeit. Viele Kinder gehen mit leerem Magen in die Schule. Daher ist es wichtig, dass zumindest das Pausenbrot wichtige Nährstoffe liefert. Zusätzlich sollte das Kind in seiner Brotbox Ihre Liebe und ein Stück Zuhause finden. Gerade in den ersten Schuljahren ist eine liebevolle Erinnerung an Daheim sehr viel wert.  

Das Auge isst mit

Vollkornprodukte sowie Obst und Gemüse sind die optimale Pausenmahlzeit. Bestrichen mit Margarine, Frischkäse oder fettarmer Butter liefern sie nicht nur kostbare Energie sondern auch Calcium. Dieses ist für den Aufbau von Knochen und Zähnen unerlässlich. Auch ein Getränk aus Milch oder Molke als Durstlöscher ist empfehlenswert. Leider genießen diese Lebensmittel keinen sonderlich guten Ruf. Das dunkele Brot wirkt trist, Nüsse sind zu trocken und Milch trinken Babys.

Man sollte nicht glauben, wie viele Vorurteile schon Kinder haben können. Daher ist es wichtig, das Essen mit einigen Tricks aufzuwerten. Das Brot kann mit verschiedenen Belägen farbenfroher gemacht werden. Salat, Gurken, Paprika und Käse haben unterschiedliche Farben und machen das Brot bunt. Auch eine schöne Brotbox kann davon ablenken, dass die Nüsse braun und trocken sind. Die Milch kann in einer ansprechenden Trinkflasche daherkommen. Wenn dann noch das Gesicht des Lieblingshelden darauf abgebildet ist, sind alle Vorurteile vergessen. Obst und Gemüse können durch kleine Zahnstocher zu einem Spieß verarbeitet werden.

Auch kleine Tiere kann man daraus schneiden. Wichtig ist, zu verstehen, dass dem Kind Energie und Gesundheit einerlei sind. Es legt viel mehr Wert auf Essen, das gut aussieht. Zusätzlich kann man aus dem Pausenbrot ein lustiges Spiel machen. Essen ist zwar kein Spielzeug, es kann aber trotzdem lustig sein. Wer würde schon ein Vollkornbrot wählen, wenn er einen Urwaldhappen oder ein Prinzessinnenfrühstück haben könnte. Das Kind soll in der Schule Phantasie und

Was steht auf der Speisekarte?

Beim Essen sollte alles erlaubt aber nichts einseitig sein. Es spricht nichts dagegen, dass das Kind in der Brotbox auch mal einen Schokoriegel oder ein Stück Kuchen vorfindet. Man muss sich nur bewusst sein, dass dieses Essen, nur kurzzeitig Energie bringt. Das Kind wird sehr schnell wieder Hunger verspüren. Vollkornprodukte, Obst und Gemüse halten hingegen länger satt und den Energiehaushalt auf hohem Niveau. Wichtig ist, dafür zu sorgen, dass das Kind überrascht ist und sich auf seine Pausenmahlzeit freut. Abwechslung ist also angesagt. Diese kann man zum Beispiel durch Trockenfrüchte, Käsewürfel oder Kirschtomaten erreichen. Nicht immer müssen die gesunden Dinge auch auf dem Brot selbst liegen. Als Getränk kann man Milch, Mineralwasser, Tee aber auch Kakao oder Saft wählen. Auch Jogurts und Quark liefern Flüssigkeit und Calcium. Die Vorlieben des Kindes sollten immer berücksichtigt werden. Essen, welches das Kind partout nicht mag, landet sowieso im Müll. Doch Vielseitigkeit, Abwechslung und Nährwert sollten wichtige Gebote beim Erstellen des Pausensnacks sein. Hierdurch unterstützen Sie Ihr Kind bei den Anforderungen des Schulalltags und schicken ihm ein wenig ihrer Liebe mit in die Schule.

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