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Mütterfreundschaften pflegen

Immer wieder beklagen Mütter ihre soziale Vereinsamung. Das Leben dreht sich nur noch um Haushalt und Kind. Sie wünschen sich ein Gespräch mit Erwachsenen. Mütterfreundschaften können hier helfen. Frauen finden hier Leidensgenossinnen, Ansprechpartner und Freunde. Und das, ohne Zeit für das Kind opfern zu müssen. Warum Mütterfreundschaften wichtig sind und wie Sie diese pflegen können, erfahren Sie hier.

Freundschaften sind wichtig

Sehnsüchtig erwarten frisch gebackene Mütter die Rückkehr des Partners von der Arbeit. Endlich ein erwachsener Mensch zum Unterhalten. Wie ist die Welt? Was gibt es Neues? Wie war die Arbeit? Fragen über Fragen fließen aus den Frauen heraus. Sie wollen am sozialen Leben teilhaben. Wenn auch nur durch die Erzählung des Partners. Und dann sind sie enttäuscht, weil der andere sich lieber entspannen und ausruhen möchte.  

Immer wieder fällt Müttern zu Hause die Decke auf den Kopf. Das Leben dreht sich nur noch um Haushalt und Kind. Das Individuum kommt zu kurz. Die Bedürfnisse des Kindes stehen sehr stark im Vordergrund. Eine Möglichkeit, sich zu unterhalten, ist selten gegeben. Dabei scheint der Wunsch so simpel zu sein: Sie möchten jemanden, mit dem Sie reden können.  

Das Problem mit den alten Freundinnen

Die alten Freundschaften kommen oft zu kurz. Denn selten klappt die geplante Schwangerschaft, bei der Sie gemeinsam mit der besten Freundin schwanger und Mutter werden können. Entsprechend verändern sich die Interessen. Mütter beschäftigen sich mit ganz anderen Dingen als Singles. Man lebt sich etwas auseinander. Entsprechend sind die alten Freunde zum Reden nicht gut geeignet. Sie sprechen über Partys, Theaterbesuche und Nachtleben. Mütter sprechen von Erziehungsmethoden, Entwicklungsschritten und durchgemachten Nächten am Kinderbett. Daher suchen sich viele Frauen Mütterfreundschaften. Hier ist die Alltagswelt recht ähnlich. Schnell entwickeln sich Gespräche.

Stärken von Mütterfreundschaften

Mütterfreundschaften lassen sich recht leicht schließen. Beispielsweise in einer PEKIP-Gruppe, beim Babyschwimmen oder einfach auf dem Spielplatz. Zusätzlich verstehen sich Mütter in ihren Problemen. Sie sind Leidensgenossinnen. Durchwachte Nächte, schmerzende Brüste, Sorgen mit den Kindern... Welche Mutter kennt das nicht? Schnell kommt man miteinander ins Gespräch. Hierbei müssen die Kinder überhaupt nicht vernachlässigt werden. Während die Kleinen am Boden krabbeln, unterhalten sich die Mamis auf dem Sofa. Und auf dem Spielplatz sind sowieso alle glücklich. Mütterfreundschaften sind daher ideal. Sie bieten soziale Kontakte innerhalb der gewohnten Bahnen mit dem Kind.  

Herausforderungen und Probleme zusammen meistern

Mütterfreundschaften sind zunächst aber nur Zweckgemeinschaften. Gesucht werden Leidensgenossinnen, die einem die Zeit mit Kind erleichtern. Dies ist aber noch keine echte Freundschaft. Als solche muss sie sich erst bewähren. Viele Mütter kommen sich beispielsweise beim Thema Erziehungskonzepte in die Haare. Eher autoritäre Eltern streiten sich mit antiautoritären. Stark fordernde Eltern kommen mit verspielten Eltern, die gerne Blödsinn machen, schwer zurecht. Nicht alle Mütter verspüren Vertrauen zueinander. Absolute Offenheit kommt dann nicht vor. Die Mütterfreundschaft bleibt eher oberflächlich. Das ist nicht unbedingt schlecht.

Eine Mütterfreundschaft kann rein zweckgebunden sein. Konflikte können vermieden oder ignoriert werden. Alle Beteiligten können auch durch eine oberflächliche Harmonie das bekommen, was sie brauchen.   Eine Mütterfreundschaft kann aber auch zu einer wahren Freundschaft werden. Das erkennen Sie vor allem daran, wenn Sie sich für die Mutter als Individuum interessieren. Beispielsweise, wenn sie sich einmal ohne Kinder treffen wollen. Oder wenn Sie gemeinsame Ziele wie Karriere oder kulturelle Interessen haben. Dann stehen nicht mehr Ihre Kinder im Zentrum. Dann werden Sie als Individuum angesprochen.

Nur selten sind Kinder und Mütter gleichermaßen befreundet. Versuchen Sie daher nicht unbedingt, die beste Freundin der Mutter der Freundin Ihrer Tochter zu werden. Sie können an eine Mütterfreundschaft ganz locker und ungezwungen herangehen. Sie erfüllt ihren Zweck, indem Sie mit Gleichgesinnten ins Gespräch kommen. Und wenn daraus eine echte Freundschaft wird, umso besser.

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