Legen Sie Regeln fest

Kinder im Internet

Kinder betreten sehr früh das Internet. Dies ist ein Sammelplatz für Informationen aller Art. Sinnvolle aber auch gefährliche. Beispielsweise gibt es pornographische, Gewalt verherrlichende oder rassistische Seiten. Auch Persönlichkeitsrechte werden oft verletzt. Eltern können ihre Kinder durch feste Regeln schützen. Sowohl was die besuchten Seiten als auch die online gestellten, persönlichen Informationen angeht. Auf Verbote und Strafen sollten Sie hierbei aber verzichten.

Was Sie tun können

Sehr früher Kontakt

 

Kinder und Jugendliche nutzen das Internet immer früher. Einerseits natürlich zu Recherchezwecken. Vor allem geht es aber um Kommunikation. Im Internet ist es ganz leicht Kontakte zu knüpfen und neue Menschen kennen zu lernen. Websites wie SchülerVZ erfreuen sich großer Beliebtheit. Hier werden persönliche Profile erstellt und Freunde gesammelt. Auch Instant Messaging wie ICQ oder MSN wird viel genutzt. Es geht darum, Freunde zu finden und sich mit anderen auszutauschen. Sowohl über Text als auch über Bilder und andere Dateien. Jugendliche überflügeln die Erwachsenen hierbei um Längen. 80% der 14-19 Jährigen nutzen das Internet und Instant Messaging. Bei der älteren Generation sind es gerade einmal 30%.   Vorteile und Risiken   Dieser rege Gebrauch des Internets bringt Vor- und Nachteile.

Die Jugendlichen lernen das neue Medium schon früh kennen. Oft kennen Sie sich damit besser aus als ihre Eltern. Das ist für das spätere Berufsleben sehr entscheidend. Der sichere Umgang mit den neuen Medien wird hier bereits vorausgesetzt. Zusätzlich knüpft Ihr Kind soziale Kontakte. Es kann sich leicht austauschen und über Sorgen und Nöte sprechen. Wenn die Freunde echt sind, ist das eine gute Sache. Doch natürlich birgt das Internet auch Gefahren. Neben gefährlichen Inhalten sind dies vor allem gefährliche Menschen. Jugendliche treten nämlich bevorzugt mit Unbekannten in Kontakt. Immerhin wollen sie neue Freunde kennen lernen. Von diesen Menschen wissen sie aber nichts. Weder ihre Absichten, noch ob sie die Wahrheit schreiben. Schon über das Internet können die Jugendlichen negativ beeinflusst werden. Viele treffen sich dann aber auch im echten Leben. Hier sind Gewaltverbrechern und Pädophilen Tür und Tor geöffnet. Zusätzlich können gefährliche Gruppen so neue Mitglieder rekrutieren. Seien es Rechtsradikale, Vandalen oder Hassgruppen. Nicht zuletzt sind die Persönlichkeitsrechte im Internet in Gefahr. Dies beginnt schon bei den Bildern. Das Recht am Bild gilt nämlich auch im Internet. Hier wird es aber viel zu oft missbraucht. Des Weiteren stellen viele Jugendliche persönliche Daten online. Diese sind für alle ersichtlich. Passwörter oder Handynummern werden dabei schnell missbraucht.  

Was können Sie tun?  

Zuallererst einmal mit Ihrem Kind reden. Machen Sie ihm die Gefahren des Internets bewusst. Fangen Sie damit möglichst früh an. Doch bleiben Sie objektiv. Zeigen Sie, dass Sie Ihrem Kind nichts verbieten wollen. Verdeutlichen Sie vielmehr, dass Sie sich Sorgen machen. Bei jüngeren Kindern können Passwörter helfen. Diese beschränken den Zugriff Ihres Kindes auf bestimmte Seiten. So verhindern Sie, dass es pornographische oder rechtsradikale Seiten besucht. Ältere Jugendliche können diese Passwörter jedoch teilweise umgehen. Sie sollten versuchen, sich mit Ihrem Kind auf klare Regeln zu einigen. Beispielsweise was die bereitgestellten Informationen angeht. Handynummer, Passwörter, Adresse und Mail-Adresse sollten tabu sein. Auch auf den Kontakt mit Unbekannten sollten Sie eingehen. Diesen sollten Sie nicht generell verbieten.

Jedoch sollte es nicht zu Treffen im wirklichen Leben kommen. Versuchen Sie auch immer wieder mit Ihrem Kind zu sprechen. Wenn es Ihnen erzählt, worüber es sich im Internet austauscht, ist schon viel gewonnen. Sie sollten unbedingt auf Verbote verzichten. Diese wecken die Neugierde und reizen zur Übertretung. Nehmen Sie Ihr Kind als Gesprächspartner ernst. Es muss erkennen, worum es Ihnen geht. Wenn es merkt, dass Sie sich um es sorgen, wird es sehr viel besser Acht auf sich geben. Das setzt Vertrauen voraus. So sollten Sie die besuchten Seiten Ihres Kindes nur bei einem begründeten Verdacht nachvollziehen. Bei aller Sorge sollten Sie die Mails oder SMS Ihres Kindes niemals ohne dessen Wissen lesen.

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