Setzen Sie sich nicht unter Druck

Informationen zur Scheinschwangerschaft

Manchmal ist bei Paaren der Wunsch, Eltern zu werden, extrem groß. Sie setzen sich selbst stark unter Druck und wünschen sich mit aller Macht ein Kind. Dies kann dazu führen, dass der Körper der Frau Schwangerschaftssignale zeigt, ohne schwanger zu sein. Wie Sie eine Schwangerschaft von einer Scheinschwangerschaft unterscheiden und wie Sie sich vor zu hohen Erwartungen schützen, zeigt Ihnen dieser Artikel.

Ursachen einer Scheinschwangerschaft

Bei einer Scheinschwangerschaft ist der Wunsch der Frau, schwanger zu werden, so groß, dass der Körper scheinbare Schwangerschaftsanzeichen zeigt. Das können zum Beispiel angeschwollene Brüste, das Ausbleiben der Menstruation und sogar das Einschießen von Milch in die Milchdrüsen sein. In der Regel wird eine Scheinschwangerschaft durch übermäßigen Druck ausgelöst. Die Frau hat das Gefühl, unbedingt schwanger werden zu müssen. Nur in einigen Fällen führt eine Hormonstörung zu einer Scheinschwangerschaft.

Gelegentlich führt der Druck, den sich die Frauen machen, zu richtigen Angststörungen. Sie fürchten sich vor dem Geschlechtsverkehr, weil sie nicht noch einmal versagen wollen. Hierdurch entsteht ein Teufelskreis. Denn die Angst vor dem Sex vermindert die Wahrscheinlichkeit, schwanger zu werden. Ruhe, Gelassenheit und Geduld sind die besten Mittel, um diesem Teufelskreis zu entgehen beziehungsweise ihn zu durchbrechen.

Schwangerschaft und Scheinschwangerschaft unterscheiden

Die sicherste Methode, um eine Scheinschwangerschaft auszuschließen, ist ein Schwangerschaftstest. Dieser zeigt nämlich eindeutig an, ob eine Schwangerschaft vorliegt oder nicht. Wenn Sie sich immer noch nicht sicher sind, können Sie auch Ihren Arzt aufsuchen. Dieser führt dann zum Beispiel eine Ultraschalluntersuchung durch. Diese zeigt dann eindeutig an, ob eine Schwangerschaft vorliegt oder nicht. Gegebenenfalls kann der Arzt auch feststellen, ob bestimmte Faktoren eine Schwangerschaft verhindern. Dies können zum Beispiel ein Progesteronmangel oder ein unregelmäßig stattfindender Eisprung (gelegentlich nur in jedem zweiten Monat) sein.

So können Sie eine Scheinschwangerschaft verhindern

Die wichtigste Regel, um eine Scheinschwangerschaft zu verhindern, lautet: Setzen Sie sich selbst nicht unter Druck. Es dauert bei sehr vielen Paaren eine recht lange Zeit, bis es zu einer Schwangerschaft kommt. Versetzen Sie sich also nicht selbst in Panik, wenn beim ersten, zweiten oder dritten Versuch noch keine Schwangerschaft eingetreten ist. Genießen Sie vielmehr die neue Leidenschaft und das wieder auffrischende Prickeln beim Geschlechtsverkehr. Gerade wenn die Verhütungsmittel abgesetzt wurden und der Sex mit dem Ziel betrieben wird, schwanger zu werden, können ganz neue sexuelle Welten erkundet werden.

Des Weiteren sollten Sie Techniken nutzen, die das Risiko einer Scheinschwangerschaft verhindern. Hierzu zählt zum Beispiel ein Fruchtbarkeitsrechner beziehungsweise Fertilitätsmonitor. Dieser zeigt genau die Tage an, an denen Sie besonders fruchtbar sind. So wird verhindert, dass Sie sich selbst falsche Hoffnungen machen und sich unnötig unter Druck setzen.

Schließen Sie zudem alle Faktoren aus, die gegen eine Schwangerschaft sprechen könnten. Gelegentlich führen nämlich Hormonstörungen oder andere Krankheiten dazu, dass der Kinderwunsch unerfüllt bleibt. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über mögliche Untersuchungskriterien, wenn auch nach einem halben Jahr keine Schwangerschaft erreicht wurde. Wenn eine körperliche Störung vorliegt, kann diese durch Medikamente häufig in den Griff bekommen werden. Falls alles in Ordnung ist, sollten Sie es einfach immer weiter versuchen. Sollte es zu einer Scheinschwangerschaft kommen, lässt sich diese bei Bedarf auch mit einer Psychotherapie in den Griff bekommen.

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