Bereiten Sie sich richtig vor

Elternsprechtag an der Grundschule

Wie geht es Ihrem Kind in der Schule? Der Elternsprechtag an der Grundschule gibt Ihnen eine Antwort auf diese Frage. Die Lehrer haben einen anderen Blick auf die Dinge als Ihr Kind. Wichtig ist, dass Sie ein konstruktives Gespräch mit dem Lehrer führen. Hierfür gibt es einige Gesprächsregeln. Thematisch sollten Sie immer über die Noten und das soziale Verhalten Ihres Kindes gleichermaßen sprechen. Welche Fragen Sie an den Klassenlehrer richten sollten, erfahren Sie hier.

Vorbereitung auf Elternsprechtag

Sie möchten vom Lehrer ehrliche Auskünfte über Ihr Kind bekommen. Entsprechend sollten Sie Ihn auch erzählen lassen. Fallen Sie ihm nicht ins Wort und bleiben Sie sachlich. Natürlich stehen Sie auf der Seite Ihres Kindes. Doch Sie sollten nicht sofort Partei für es ergreifen. Der Lehrer hat einen anderen Blick auf die Dinge. Er kann bestimmte Situationen anders einschätzen als Ihr Kind. Lassen Sie sich daher nicht von ihren elterlichen Gefühlen leiten. Eine sachliche, neutrale Ebene ist sinnvoller. Nur so können Sie Ihrem Kind später helfen. Vertreten Sie Ihren Standpunkt nachdrücklich. Berechtigte Kritik an Ihrem Kind sollten Sie aber zulassen.

Das Zeugnis richtig verstehen

Nehmen Sie das Zeugnis Ihres Kindes unbedingt mit zum Elternsprechtag. Bestimmte Formulierungen klingen zunächst gut. Doch indirekt drücken Sie etwas Negatives aus. So bedeutet: „Klara rechnet schon sicher im Zahlenraum bis 20.“, dass es im Zahlenraum bis 100 noch Schwierigkeiten gibt. Bestimmte Formulierungen wie „meist“, „bemüht“ oder „zeitweise“ haben eine bestimmte Bedeutung, die Eingeweihten direkt klar wird. Wenn Ihr Kind beispielsweise „zeitweise abgelenkt“ ist, sollten Sie genauer nachfragen. Versuchen Sie über das Zeugnis hinaus zu fragen. Denn in ein Zeugnis kann niemals alles geschrieben werden. Versuchen Sie die Dinge über Ihr Kind zu erfahren, die der Klassenlehrer persönlich über es weiß.

Elternsprechtag in der Grundschule

In der Grundschule ist am Elternsprechtag das Gespräch mit dem Klassenlehrer entscheidend. Er hat die Gesamtentwicklung Ihres Kindes im Blick. Informieren Sie sich bei ihm daher über die Stärken und Schwächen Ihres Kindes. Je früher ein eventueller Förderbedarf erkannt wird, desto besser. Besonders die Bereiche Lesen und Rechnen sollten hier zur Sprache kommen. Wichtig sind auch die Transferleistungen Ihres Kindes. Kann es abstrahieren? Kann es selbständig arbeiten? Zeigt es Durchhaltevermögen und kann es sich konzentrieren? Neben dem Zeugnis sollten auch die körperlichen Entwicklungen Ihres Kindes angesprochen werden. Wie sind seine motorischen Fähigkeiten entwickelt? Wie steht es um die einzelnen Wahrnehmungsbereiche? Kann es durch Zuhören, Sehen und Lesen gleichermaßen Dinge lernen? Nehmen Sie die Antworten des Lehrers offen und kritikbereit an. Nur dann können Sie und der Klassenlehrer effektiv zusammen Ihrem Kind helfen. In der vierten und/oder sechsten Klasse sollte die Vorbereitung auf den Schulwechsel ein Thema werden.

Elternsprechtag in der Oberschule

In der Oberschule tritt das Gespräch mit den einzelnen Fachlehrern in den Vordergrund. Hier muss eine Auswahl getroffen werden. Sie können nicht mit allen sprechen. Versuchen Sie eine gute Mischung zu finden. Natürlich ist es schön, wenn das eigene Kind gelobt wird. Doch besuchen Sie auch Fachlehrer, in deren Fach Ihr Kind Schwierigkeiten hat. Fragen Sie auch hier nach dem Zustandekommen der Note. In der Oberschule spielt der Zeugniskopf nur noch eine untergeordnete Rolle. Das Gespräch mit dem Klassenlehrer sollte sich stärker um das Sozialverhalten Ihres Kindes drehen. Wie hat es beispielsweise das Probehalbjahr überstanden? Hat es sich gut in die Klasse integriert? Hat es Freunde gefunden? Kann es seine Gedanken klar und sicher ausdrücken oder ist es zurückhaltend und ängstlich? Auch hier gilt: Möglichst hohe Objektivität ist hilfreich. Natürlich möchte jeder ein selbstsicheres und beliebtes Kind. Doch Sie sollten akzeptieren, wenn Ihr Kind eine andere Natur hat. Selbst dann, wenn Sie Ihr Kind anders erleben. Nicht selten verhalten sich Kinder in der Schule anders als zu Hause.

 

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