Motorik beim Kind fördern

Anleitungen für Hüpfspiele

Hüpfspiele sind von jeher beliebt bei Kindern. Mit etwas Kreide und einem Betonboden können schöne Spiele veranstaltet werden. Die Kinder können ihre motorischen Fähigkeiten schulen. Sowohl beim Malen des Spielfeldes als auch beim Springen. Es gibt verschiedene Versionen von Hüpfspielen. Vier davon sollen in diesem Artikel kurz vorgestellt werden.

Spielerisch Motorik schulen

Hüpfspiele sind seit Jahrzehnten beliebt bei Kindern. Erinnern Sie sich noch an Ihre eigene Kindheit? Sie machen jede Menge Spaß und fördern ganz nebenbei die motorischen Fähigkeiten bei Ihren Kindern. An dieser Stelle möchten wir Ihnen die vier Klassiker von Hüpfspielen vorstellen.

Himmel und Hölle

Himmel und Hölle ist das wohl bekannteste Hüpfspiel. Hierfür wird ein Feld „Erde“ aufgemalt. Hieran schließen sich die Felder „1-9“ an, wobei die Felder 4 und 5 sowie 7 und 8 nebeneinander aufgemalt sind. Hinter dem Feld 9 befindet sich ein kleines „Hölle“ Feld und dahinter ein größeres „Himmel“ Feld. 

Der erste Spieler steht auf dem „Erde“ Feld. Er wirft seinen Stein auf das Feld mit der Nummer 1. Dieses überspringt er und hüpft auf einem Bein den Zahlen folgend bis zum Himmel. Bei den Feldern 4 und 5 sowie 7 und 8 macht er einen Grätschsprung. Das „Höllen“ Feld überspringt er ebenfalls. Im „Himmel“ dreht er sich um und hüpft den Weg zurück. Wenn er auf dem Feld mit der 2 steht, hebt er den Stein auf und überspringt das erste Feld. Nun beginnt er von vorne. Dieses Mal wirft er den Stein auf das zweite Feld. Nun muss er dieses überspringen. Das geht solange weiter, bis er ein Feld nicht trifft oder auf den Rand eines Felds springt. Dann ist der Nächste an der Reihe. Wer zunächst einmal komplett alle Felder übersprungen hat, ist der Sieger.

Briefhopse

Das Hüpfspiel „Briefhopse“ ist dem Himmel und Hölle Spiel sehr ähnlich. Allerdings sieht das Feld auf dem Boden wie ein Brief aus. Hierfür werden drei Quadrate mit den Zahlen 1-3 wie beim Himmel und Hölle Spiel aufgemalt. An diese schließt sich ein sehr großes Quadrat an, das durch die beiden Diagonalen in vier Dreiecke aufgeteilt wird. Die beiden nebeneinander liegenden Dreiecke erhalten die Zahlen 5 und 6. Die beiden anderen die Zahlen 4 und 7. Über diesem Quadrat befinden sich zwei Dreiecke mit den Zahlen 8 und 9.

Dieses Hüpfspiel wird zunächst mit beiden Beinen, dann mit dem linken Bein, dann mit dem rechten Bein und zum Schluss mit gekreuzten Beinen gespielt. Auf den Feldern 5 und 6 beziehungsweise 8 und 9 wird ein Grätschsprung gemacht. Am Ende des Briefes dreht sich der Spieler um und hüpft auf dieselbe Weise zurück.

Hinkepot

Für „Hinkepott“ müssen sieben gleich große Quadrate so aufgemalt werden, dass sie ein Kreuz bilden. In den langen Stamm des Kreuzes werden die Zahlen 1,2,3,7 und 5 geschrieben. In den Querbalken kommen links und rechts von der 7 die Zahlen 6 und 4.

Die Regeln entsprechen dem des Himmel und Hölle Spiels. Ein Stein wird auf die 1 geworfen. Dieses Feld wird übersprungen und auf die Felder wird den Zahlen folgend gehüpft. Auf der 7 darf der Spieler das zweite Bein kurz abstellen. Dann wird in absteigender Reihenfolge zurück gehüpft. Der Stein auf der 1 wird aufgehoben. Beim nächsten Durchgang wird der Stein auf das zweite Feld geworfen. Macht ein Spieler einen Fehler, ist der Nächste dran. Wenn er wieder an die Reihe kommt, beginnt er mit dem Feld, bei dem er ausgeschieden ist.

Hüpfschnecke

Für dieses Hüpfspiel wird ein Schneckenhaus auf den Boden aufgemalt. Dieses wird nun in 15 Felder unterteilt. In der Mitte des Schneckenhauses bleibt ein leerer Kreis.

Der erste Spieler wirft einen Stein auf Feld eins. Dann springt er auf dieses Feld. Mit dem Fuß, der nicht den Boden berührt, muss der Stein auf das zweite Feld geschoben werden. Dies geht solange weiter, bis der Spieler hin fällt oder auf die Linie eines Feldes springt. Wer zuerst den leeren Kreis in der Mitte erreicht, hat gewonnen.

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