Wie Sie mit der Übelkeit richtig umgehen

Schwangerschaftsübelkeit

Sehr viele Frauen leiden in der Schwangerschaft unter Übelkeit. Manche durchleben Morgenübelkeit, andere fühlen sich den ganzen Tag schlecht. Diese Übelkeit ist lästig aber auch sinnvoll. Versuchen Sie diese als gutes Zeichen zu werten. Allerdings gibt es einige Tricks, um mit der Übelkeit besser umzugehen. Alles zum Thema Übelkeit in der Schwangerschaft.

Jede Schwangerschaft ist anders

Essen ist eine zweiseitige Sache während einer Schwangerschaft. Einige Frauen verspüren richtigen Heißhunger. Sie können immer und selbst die merkwürdigsten Speisen essen. Anderen wird allein beim Gedanken an Essen schlecht. Beides sind ganz normale Reaktionen des Körpers. Daher brauchen Sie bei häufiger Übelkeit keine Angst zu haben. Ihrem Baby geht es gut. Ganz im Gegenteil ist Übelkeit in der Schwangerschaft ein gutes Zeichen. Sie möchte Sie vor dem Verzehr von „schlechten“ Speisen schützen. Andersherum ist aber auch fehlende Übelkeit nichts Beängstigendes. Wenn Sie gerne und viel essen, geht es Ihrem Kind trotzdem gut.  

Wie und warum entsteht Übelkeit?

Übelkeit während der Schwangerschaft ist hormonell bedingt. Das so genannte Schwangerschaftshormon HCG ist hierfür verantwortlich. Je höher die Konzentration an HCG in Ihrem Blut desto schlechter ist Ihnen. Daher ist eine solche Übelkeit vererbbar. Wenn Ihrer Mutter in der Schwangerschaft übel war, wird es Ihnen vermutlich nicht besser ergehen. Allerdings schwankt die Konzentration an HCG in Ihrem Blut. Zum dritten Monat hin ist der Höhepunkt erreicht. Viele Schwangere haben danach weniger oder gar nicht mehr mit Übelkeit zu kämpfen. Andere erleben immer wieder Schübe von Übelkeit. Manche übergeben sich viele Monate lang. All dies sind keine schlechten Zeichen. Denn die Natur hat sich bei der Übelkeit etwas gedacht.  

Sinn und Zweck der Schwangerschaftsübelkeit

So lästig sie ist, Schwangerschaftsübelkeit ist auch sinnvoll. Frauen mögen vor allem die Stoffe nicht, welche schädlich für ihr Kind sein könnten. Hierzu zählen vor allem Nikotin, Alkohol und Koffein. Sehr fette oder stark gewürzte Speisen mögen die wenigsten Schwangeren. Diese Stoffe bergen nämlich das Risiko von Salmonellen und anderen Erregern. Das Immunsystem ist hierauf nicht vorbereitet. Und das Kind genauso wenig. Gleiches gilt für das Erbrechen. Ihr Körper neigt zur Übervorsicht. Aus Angst vor Bakterien und Krankheiten spuckt er sicherheitshalber alles wieder aus.  

Wie können Sie mit der Übelkeit umgehen?

Die Ernährung ist das beste Mittel, um Einfluss auf Ihre Übelkeit zu nehmen. Morgens ist die Übelkeit zumeist am schlimmsten. Daher sollten Sie Ihren Magen bereits vor dem Aufstehen mit einer Basis versorgen. Stellen Sie sich vor dem Schlafengehen Zwieback, Kräcker oder trockenes Brot neben das Bett. Morgens können Sie diese dann essen und Ihren Blutzuckerspiegel hochbringen. Auch Kräutertees oder ein Ingwertee helfen sehr. Sie sollten Ihre Essgewohnheiten gegebenenfalls ändern. Viele kleine, leicht bekömmliche Mahlzeiten sind angesagt. Große, deftige, stark gewürzte Speisen sollten hingegen vermieden werden. Konzentrieren Sie sich vor allem auf Vollkornprodukte, Rohkost, Obst, Gemüse und Milchprodukte. Auch Ihren Flüssigkeitshaushalt sollten Sie konstant halten. Trinken Sie unbedingt deutlich mehr als vor der Schwangerschaft. Doch auch wasserhaltiges Obst ist hilfreich. Hierzu zählen vor allem Melonen, Zitronen und Trauben. Sie können auch ein Fruchteis oder einfach einen Eiswürfel lutschen. Wichtig ist, dass Ihr Körper niemals austrocknet. Auch sollte Ihr Körper niemals ganz leer sein. Gönnen Sie Ihm verteilt über den Tag immer wieder kleine Speisen. So beugen Sie der Übelkeit vor. Nicht zuletzt sind auch Massagen und Behandlungen mit ätherischen Ölen sehr wirksam gegen Übelkeit.  

Jede Schwangerschaft ist anders

So viele verschiedene Menschen es gibt, so unterschiedlich verlaufen auch die Schwangerschaften. Manch eine Frau bleibt von Übelkeit in der Schwangerschaft einfach verschont. Sie verspürt auch keinen Heißhunger. Es ist ganz normal, wenn Sie sich normal fühlen. Weder mit Ihnen noch mit Ihrem Kind ist etwas nicht in Ordnung. Freuen Sie sich über den etwas leichteren Weg. Gönnen Sie sich aber trotzdem sehr viel Flüssigkeit und eine ausgewogene Ernährung.

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