Monster unterm Bett - was tun?

Kinderängste ernst nehmen

Das Kinder nachts nicht schlafen wollen, kann viele Gründe haben. Einer davon ist die Angst vor Monstern. Bei manchen ist es nur ein Trick, um nicht schlafen zu müssen. Doch einige Kinder fürchten sich wirklich sehr. Nehmen Sie Ihr Kind daher unbedingt ernst. Suchen Sie gemeinsam nach Wegen, das Monster aus dem Zimmer fernzuhalten.

Methoden der Monsterjagd

Viele Kinder aber schon. Sie fürchten sich vor dem Alleinsein. Sie wünschen sich Ihre Nähe. Daher sollten Sie als Eltern ebenfalls an Monster glauben. Denn ansonsten könnte Ihr Kind das Vertrauen in Sie verlieren. Immerhin glauben Sie ihm nicht, wenn es Ihnen etwas sagt. Oder aber, das Kind büßt einen Teil seiner Phantasie ein. Schließlich lernt es, nur das zu glauben, was es auch sieht. Nehmen Sie Ihr Kind daher unbedingt ernst. Wenn es Angst vor Monstern hat, dann müssen die Monster verjagt werden. Einfaches Suchen unter dem Bett und im Schrank hilft meist nichts. Vielleicht ist das Monster noch nicht da. Manche Monster sind auch unsichtbar. Das alles soll nicht heißen, dass Sie Ihr Kind in seiner Angst bestärken sollen. Sie müssen vielmehr versuchen, etwas gegen die Angst zu tun. Dies gelingt aber nur, wenn Sie die Monster nicht mit einem Lachen abtun. Nur wenn Sie Ihr Kind ernst nehmen, kann es seine Angst überwinden.  

Wie wird man unsichtbare Monster los?

Am besten, indem man Sie sichtbar macht. So kann es beispielsweise helfen, wenn Ihr Kind die Monster aufmalt. Genau so, wie sie ihm begegnen. Dann haben Sie etwas Handfestes, mit dem Sie umgehen können. Beispielsweise können Sie die Monsterbilder auf Ballons kleben. Die Ballons lassen Sie dann aus dem Fenster des Kindes fliegen. Somit sind die Monster weg und kommen auch nicht wieder. Sie können das Monster auch irgendwo einsperren. Wichtig ist, dass es niemals wiederkommen kann. Eine andere Methode ist, einen Beschützer zu finden. Dies kann beispielsweise ein Kuscheltier sein. Meistens entspringt der beste Beschützer aber der Phantasie Ihres Kindes. Lassen Sie es einen Beschützer malen. Diesen kleben Sie dann an die Tür zum Kinderzimmer. Wenn die Kinder schon größer sind, kann das Bild auch durch einen „Zauberspruch“ ergänzt werden. Beispiele hierfür sind: „Kein Zutritt für Monster!“ oder „Schlechte Träume kommen hier nicht rein!“ Somit ist Ihr Kind beschützt und kann besser schlafen. Eine weitere Methode ist es, das Monster abzulenken. Fragen Sie Ihr Kind, was das Monster gerne isst. Eventuell sagt Ihr Kind Salzstangen oder Schokotaler. Stellen Sie dann einen Teller mit der Lieblingsspeise des Monsters in den Flur. Wenn Ihr Kind schläft, können Sie einige der Naschereien wegnehmen. Am nächsten Morgen sieht das Kind, dass einige der Naschereien fehlen. Das Monster ist also da gewesen. Doch anstatt ins Kinderzimmer zu kommen, hat es im Flur genascht. Sie sollten die Knabbereien aber nicht ins Kinderzimmer selbst stellen. Denn sonst kommt das Monster ja doch herein. Außerdem besteht die Gefahr, dass eine kleine Naschkatze dem Monster alles wegisst. Nicht zuletzt können auch Geschichten Ihrem Kind bei der Monsterjagd helfen. So siegt in Märchen beispielsweise immer das Gute. Sie können auch Geschichten über die geheimen Wunderkräfte der Kuscheltiere erfinden. Somit stärken Sie den Mut Ihres Kindes, ohne die Phantasie aufzugeben.  

Haben Sie ein offenes Ohr 

Bei der Monsterjagd ist ein offenes Ohr entscheidend. Hören Sie auf das, was Ihr Kind Ihnen sagt. Manchmal kennt es die besten Tricks, um Monster zu vertreiben, selbst. Und auch in der Nacht sollten Sie genau hinhören. Seien Sie sofort zur Stelle, wenn Ihr Kind von einem Monster angegriffen wird. Monster sind ein Ausdruck von Trennungsangst. Ihr Kind möchte nicht alleine sein. Diese Ängste wird es am besten durch Vertrauen los. Es muss wissen, dass Sie im Ernstfall sofort zur Stelle sind. Dann verlieren die Monster schnell einen großen Teil ihres Schreckens.

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