Wenn Kinder fragen

Gehen Sie auf Kinderfragen ein

Wieso? Weshalb? Warum? Irgendwann beginnt die Zeit, in der Ihr Kind auch verbal die Welt erkundet. Es möchte begreifen, lernen und verstehen: Dazu wird es Ihnen wahre Löcher in den Bauch fragen. Wir verraten Ihnen, wie Sie mit Kinderfragen am besten umgehen – und warum das Frage-Antwort-Spiel so wichtig für Ihren Nachwuchs ist.

Fördern Sie mit Büchern

Kinder werden mit zunehmendem Alter immer selbstständiger und aktiver. Das gilt auch für die Sprache: Kaum hat es sprechen gelernt, stellt es schon bald die ersten Fragen. Im Laufe der Zeit wird die Fragestellung komplexer – und auch die Erwartungshaltung an die Antworten steigt.  

Aktiv auf Kinderfragen eingehen

Gerade in diesem Bereich ist das Engagement von Eltern und anderen Bezugspersonen besonders gefragt. Denn die schönste Frage bringt schließlich nichts, wenn die gewünschte Antwort ausbleibt. Unterstützen Sie Ihr Kind in seiner Neugier – und wecken Sie die Lust auf Kommunikation! Je öfter Sie seine Fragen geduldig beantworten, und ihm Sachverhalte verständlich erklären, umso mehr fördern Sie seine Sprachbildung. Der Wortschatz wird spielerisch erweitert, und auch die Denkfähigkeit gezielt ausgebaut.  

Wenn Ihr Kind Sie mit Fragen löchert, ist es wichtig, dass:

  • Sie die Fragen ernst nehmen und Ihrem Kind das auch zeigen („das ist eine interessante Frage“)       
  • Sie Antworten geben, die Ihr Kind verstehen kann (kurze, verständliche Botschaften)      
  • Sie Ihr Kind zur eigenen Antwortfindung ermutigen (etwa durch Tipps oder Gegenfragen) 

Sie müssen nicht auf alles eine Antwort wissen! Kinder können sehr ausdauernd sein, was das Fragen stellen betrifft. Seien Sie ehrlich, wenn Sie keine Erklärung parat haben – und versuchen Sie, gemeinsam eine Lösung zu finden. Blättern Sie doch dazu zusammen in einem Buch, oder googeln Sie einmal! So lernt nicht nur der Nachwuchs immer wieder etwas hinzu!  

„Warum?“

Warum-Fragen können besonders anstrengend sein. Kinder finden oftmals kein Ende – und Erwachsenen geht irgendwann die Puste aus. Zeigen Sie sich dennoch interessiert – und geben Sie die Frage doch einfach einmal zurück! Besonders, wenn Sie das Gefühl haben, Ihr Kind möchte mit der Fragerei nur noch Aufmerksamkeit statt wirklicher Antworten erhalten.  

Besonderen Spaß macht das Frage-Antwort-Spiel übrigens mit Hilfe von Büchern. Lesen Sie die Geschichten nicht nur immer wieder vor, sondern lassen Sie Raum für Fragen. Ihrem Kind werden zu den einzelnen Illustrationen und Texten sicher immer wieder neue Fragen einfallen.

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