Ihr Kind wird gefirmt
Firmung ein bedeutender Schritt zum Erwachsensein

Wie Sie die Firmung angemessen feiern
Die Firmung ist eines der größten Feste im Kindesalter. Sie ist ein Brauchtum der katholischen Kirche und findet zwischen dem 12. und 16. Lebensjahr statt. Voraussetzung für die Firmung ist die Taufe des Kindes, die Eltern müssen jedoch selbst nicht getauft sein oder einer Kirche angehören. Die Vorbereitungen für die Firmung werden im Firmunterricht getroffen. Die Zeremonie selbst wird von einem Bischof vorgenommen.
Mit dem religiösen Akt in der Kirche ist die Firmung aber noch nicht vorbei: Anschließend wird in der Regel mit Verwandten, in vielen Fällen auch mit Freunden kräftig gefeiert. Ob im kleinen oder großen Kreis, zu Hause oder im Restaurant – das bleibt den Eltern überlassen. Heute gibt es für die Feier zur Firmung keine festen Regeln mehr. Das Fest wird individuell gestaltet Es ist jedoch anzuraten, gerade bei großen Feiern rechtzeitig mit der Planung zu beginnen.
Firmung: Das Kind darf mit entscheiden
Die Firmung ist in erster Linie ein Fest für das Kind – und nicht für die Gäste. Deshalb sollte das Firmungskind in die Planungen ruhig mit einbezogen werden. An seinem großen Tag darf es mit entscheiden, wer auf die Gästeliste kommen soll – vor allem, wen es unbedingt dabei haben möchte.
Die Einladungen können die jungen Erwachsenen gut mitgestalten – und zum Beispiel den Einladungstext verfassen oder eigenhändig unterschreiben. Wer gerne bastelt, kann statt vorgefertigter Karten auch eigene erstellen. Im Internet finden sich viele kreative Ideen, die sich leicht umsetzen lassen.
Verschicken Sie Rund drei bis vier Wochen vor dem Termin die Einladungen, um rechtzeitig die konkrete Gästezahl zu wissen. So lässt sich vor allem das Essen besser planen.
Welche Geschenke zur Firmung?
Die eingeladenen Gäste werden die Eltern des Firmungskindes fragen, was sie schenken sollen. Entscheiden Sie: Soll es – der Tradition nach – ein religiöses Geschenk sein? Oder darf es alternativ auch ein modernes Geschenk sein? Bewährt hat sich meist der Mittelweg: Einige Gäste schenken etwas Traditionelles, andere wiederum etwas Profaneres. Geld ist immer gerne gesehen und auf dem Sparbuch des Kindes für spätere Zwecke gut aufgehoben.
Dresscode und Essen auf einer Firmung
Der Dresscode bei einer Firmung ist etwas legerer als bei Konfirmation oder Kommunion: Schwarz, Grau und Weiß sind zwar die klassischen Farben, doch es darf auch gerne etwas fröhlicher werden. Von allzu grellen Farbkombinationen sollte man allerdings absehen – ebenso wie von tiefen Ausschnitten, Miniröcken oder zerrissenen Jeans und Turnschuhen.
Beim Essen ist insbesondere der Geschmack des Kindes gefragt: An seinem großen Tag darf es mit entscheiden, was es zu essen geben soll. Es müssen ja nicht gleich Pommes mit Ketchup sein – aber auch nicht das Zanderfilet in Champagnersauce. Gute Anregungen findet man auch im Internet auf Rezepteplattformen, alternativ unterbreiten Catering-Services und Restaurants gerne passende Vorschläge, die Groß und Klein gleichermaßen gerecht werden.
Die Firmung ist ein bedeutender Schritt auf dem Weg ins Erwachsenenalter. Deshalb darf an diesem Tag ruhig ausgelassen gefeiert werden. An diesem Tag steht Ihr Kind im Mittelpunkt.
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