Laufstall kann praktisch sein
Worauf Sie achten sollten

Informationen zum Laufstall
Der Laufstall darf nicht zum Kindergefängnis werden. Und genauso wenig zum Abstellplatz für Ihr Kind. Babys haben einen ganz natürlichen Bewegungsdrang. Sie wollen die Welt entdecken und ihren Platz darin finden. Deswegen beginnen sie zu robben, zu krabbeln und später zu laufen. Innerhalb der Grenzen eines Laufstalls ist das schwierig. Sie sollten den Laufstall daher nur nutzen, wenn Sie wichtige Dinge zu erledigen haben. Zum Beispiel zu kochen, auf Toilette zu gehen oder sich einmal fünf Minuten auszuruhen.
Des Weiteren darf der Laufstall Ihre Beziehung zu Ihrem Kind nicht gefährden. Kleine Kinder fühlen sich sehr schnell vernachlässigt. Sie denken, dass Mama und Papa sie nicht bei sich haben wollen. Dieses Gefühl entsteht, wenn Sie Ihr Kind sehr lange allein im Laufstall lassen. Sinnvoller ist es, den Laufstall dort aufzustellen, wo Sie sich aufhalten. Wenn Ihr Kind Sie im Blick hat, fühlt es sich nicht allein gelassen.
Nicht zuletzt darf ein Laufstall nicht überladen sein. Bereits kleine Kinder brauchen ihren ganz persönlichen Freiraum. Der Laufstall kann diesen bieten. Übermäßig viel Spielzeug grenzt diesen Freiraum jedoch ein. Ihr Kind kann sich mit weniger Spielzeug länger beschäftigen als mit sehr viel Spielzeug. Ein ganz großes Tabu ist es, den Laufstall vor dem Fernseher abzustellen. Ihr Kind ist zwar beschäftigt, doch seiner Entwicklung schadet das alleine Fernsehen sehr.
Stärken eines Laufstall
Der Laufstall bietet Ihrem Kind ein persönliches Ruheplätzchen. Gerade bei großen Geschwistern kann so etwas sehr viel wert sein. Innerhalb des Laufstalls kann sich Ihr Kind entwickeln. Es kann mit seinem Spielzeug spielen, sich am Gitter hochziehen oder einen Mittagsschlaf machen. Wichtig ist, dass Ihr Kind hierbei nicht zu lange allein ist. Regen Sie seinen Spieltrieb immer wieder an. Schäkern Sie mit ihm und bleiben Sie in Sichtweite. Dann fühlt sich Ihr Kind in seinem Laufstall sicher wohl.
Auch für Sie ist ein Laufstall praktisch. Bei Verrichtungen wie kochen oder telefonieren ist es schwer, auf ein Kind aufzupassen. Mit einem Laufstall können Sie beruhigt sein. Ihr Kind ist hier sicher aufgehoben und kann keinen Blödsinn anstellen. Sie können das, was Sie zu erledigen haben, also in aller Ruhe tun. Außerdem verschafft Ihnen ein Laufstall Momente der Ruhe. Sie können sich einmal hinsetzen und für einige Minuten die Augen schließen. Länger als eine Stunde am Tag oder 15 Minuten am Stück sollte ein Kind aber nicht im Laufstall sein.
Positive Erfahrungen für Ihr Kind
Sie sollten Ihr Kind an den Laufstall gewöhnen. Immerhin ist es ein ganz neuer Spielraum. Setzen Sie es nicht einfach hinein. Spielen Sie mit ihm durch die Gitterstäbe. Bieten Sie ihm immer wieder Spielzeug an. Binden Sie eine Spieluhr an den Laufstall. Ihr Kind sollte den Laufstall als ein Abenteuer verstehen. Als eine Möglichkeit, neue Dinge zu entdecken. Außerdem sollte Ihr Kind wissen, dass Sie immer in seiner Nähe sind. Wenn es etwas braucht, wird es rufen. Sie sollten dann sehr schnell reagieren. Heben Sie Ihr Kind raus oder geben Sie ihm das, was es braucht. Dann weiß Ihr Kind, dass Sie trotz Laufstall immer für es da sind.
Kaufkriterien für einen Laufstall
Sicherheit sollte beim Kauf eines Laufstalls groß geschrieben werden. So sollte er nicht leicht umkippen oder verschiebbar sein. Scharfe Kanten und Ecken dürfen nirgendwo zu finden sein. Die verwendeten Farben und Lacke müssen ungefährlich und für Kinder zugelassen sein. Eine abwaschbare Polsterung macht den Laufstall für Ihr Kind gemütlicher. Kaufen Sie nur Qualitätsware. Diese erkennen Sie beispielsweise am GS- oder CE-Zeichen auf dem Laufstall. Manche Laufställe können zusammen geklappt werden. In diesem Fall müssen die Arretierungen hochwertig sein.
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