Tipps für den Brillenkauf
Kinderbrille: Brillen für Kinder müssen begeistern

Gutes Aussehen und Stabilität zählt
Vorsorge ist besser
Augenkrankheiten treten bei Kindern sehr häufig auf. Fast jedes dritte Kind hat eine. Doch nicht einmal bei der Hälfte von diesen wird sie erkannt. Die Folge sind Langzeitschäden. Dabei hätte eine rechtzeitige Behandlung helfen können. Vor dem dritten Lebensjahr werden vier von fünf Schielkrankheiten geheilt. Nach dem sechsten Lebensjahr nur noch jede fünfte. Eine bessere Vorsorge ist also nötig. Die Kinderärzte geben ihr Bestes. So werden die Augen eines Kindes jeweils zur U5, U8 und U9 untersucht. Allerdings ist der Zeitraum zwischen U5 und U8 sehr groß. Daher ist es empfehlenswert, in dieser Zeit einen Augenarzt aufzusuchen. Dieser kann sicherstellen, dass bis zur U8 nicht schon Krankheiten verschleppt werden. Dennoch treten bei vielen Kindern Kurzsichtigkeit und Weitsichtigkeit auf. Diese können nicht geheilt werden. In diesem Fall ist eine Brille erforderlich. Hierfür muss das richtige Modell gefunden werden. Dieses muss zum einen effektiv sein. Mindestens genauso wichtig ist es aber, dass dem Kind die Brille gefällt.
Die richtige Brille finden
Bei der Auswahl der richtigen Brille, gilt es viele Dinge zu beachten. Die Empfehlungen des Optikers können hilfreich sein. Wichtig ist vor allem, dass die Brille gut sitzt. Gerade bei Sport und Spiel im Alltag. Wenn die Brille häufig rutscht, wird Ihr Kind sie nicht gerne tragen. Auch sollte die Brille optisch etwas hermachen. Vor allem dadurch, dass sie zu dem Gesicht Ihres Kindes passt. Die Gläser sollten beispielsweise nicht über die Augenbrauen hinausragen. Auch dürfen sie nicht auf den Wangen aufliegen. Eine Brille ist etwas sehr Individuelles. Nehmen Sie sich also Zeit, die Brille zu finden, die am besten zu Ihrem Kind passt. Außerdem darf die Brille nicht zu schwer sein. Das Gewicht sollte gleichmäßig verteilt werden, weil sonst die Nase leidet. Ein Sattelsteg aus Silikon-Kautschuk ist hierbei zu empfehlen. Die Brille muss aber nicht nur leicht sondern auch stabil sein. Gerade bei jüngeren Kindern, ist die Brille oft harten Belastungsproben ausgesetzt. Daher sind Metallfassungen in der Regel langlebiger als Kunststofffassungen. Auch elastische Federschienen können hierbei helfen. Nicht zuletzt muss die Frage der Gläser geklärt werden. Sollten sie entspiegelt sein oder nicht? Kunststoffgläser sind effektiv und kostengünstig. Sie zerkratzen jedoch sehr leicht. Stabiler sind entspiegelte Brillen. Diese sind allerdings teurer. Im Schulalter sind entspiegelte Brillen sehr zu empfehlen. Durch das Kunststofflicht wird das Lesen nämlich sonst erschwert. Für einen Urlaub sollte ein Kind eine Sonnenbrille haben. Auch Sonnenbrillen müssen bequem und stabil sein. Beim Kauf gilt es unbedingt auf den eingebauten Lichtschutzfaktor zu achten.
Kinder müssen von der Brille begeistert werden
Brillen sind etwas völlig Normales. Sie sind ein alltäglicher Gegenstand in unserer Kultur. Dennoch wollen viele Kinder zunächst keine Brille tragen. Sie müssen dazu erst motiviert werden. Hierfür gibt es einige Wege. Vor allem sollte Ihr Kind sich die Brille selbst aussuchen dürfen. Es muss sich mit dieser schließlich wohl fühlen. Hierfür sollte es alle Zeit der Welt haben. Zeitdruck und ärgerliche Eltern wecken gleich negative Gefühle gegenüber der Brille. Nach dem Kauf sollten Sie Ihr Kind ausgiebig loben. Sagen Sie ihm, dass es mit der neuen Brille sehr gut aussieht. Arbeiten Sie im Folgenden jedoch nicht mit Drohungen und Belohnungen. Die Brille hilft der Gesundheit Ihres Kindes. Sie muss getragen werden. Darüber darf kein Streit entstehen. Eine Brille ist sehr wichtig und ganz normal. Viele Leute tragen eine. Versuchen Sie Ihrem Kind das klarzumachen. Wenn es den Sinn der Brille versteht, wird es sie auch eher tragen wollen. Wichtig ist, dass Sie eine positive Haltung zur Brille bei Ihrem Kind wecken.
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