Süßes nicht verteufeln sondern begrenzen

Kinder lieben Süßigkeiten

Kinder lieben Süßigkeiten. Allerdings sind sie nicht gerade gesund. Es nicht immer leicht für Eltern, „Nein“ zu sagen. Wichtig ist, dass die Süßigkeiten nicht verteufelt werden. Sonst werden sie für das Kind nur noch reizvoller. Eine gesunde Dosierung ist viel sinnvoller. Hierbei kann die Handteller-Regel helfen. Welche Mengen an Süßigkeiten für ein Kind angemessen sind und wie Sie die Mengen an Süßigkeiten begrenzen können, erfahren Sie hier.

Dosieren Sie Süßigkeiten beim Kind

Süßigkeiten sollten maximal 10% des täglichen Kalorienbedarfs eines Kindes betragen. Dies entspricht bei 4-6 Jährigen etwa 150 kcal. Eine gute Methode, um diese Menge abzuschätzen, ist die Handtellerformel. Ein Kind sollte nur so viele Süßigkeiten essen, wie auf die Handfläche passen. In diesem Fall wären das also ein paar Bon Bons, ein Schokoriegel oder 2-3 Kekse. Zu besonderen Anlässen können es auch mal ein Stück Kuchen oder eine Packung Gummibärchen sein. Wichtig ist, dass Süßigkeiten in Maßen genossen werden. Sie sollten zur Lebenswelt eines Kindes gehören. Aber eben als etwas Besonderes.

So vermeiden Sie zu viele Süßigkeiten

Überprüfen Sie, in welchen Mahlzeiten Süßes vorkommt. Denn beim Naschen denken viele nicht als Erstes an Marmelade, Kakao und Honig. Versuchen Sie gegen den Durst nur Getränke mit wenig bis gar keinem Zucker zu geben. Hierzu zählen zum Beispiel Mineralwasser, Früchtetees und Schorlen. Gegen den kleinen Hunger sollten Sie Obst einsetzen. Wenn geschnittenes Obst und eine Kanne mit Mineralwasser auf dem Tisch stehen, greifen Kinder gerne einmal zu.

Verbringen Sie möglichst viel Zeit draußen. Bewegung und Sport tun Ihrem Kind gut. Es kann sich austoben und seine motorischen Fähigkeiten schulen. Zudem denkt es auf dem Spielplatz viel weniger an Süßigkeiten als zu Hause. Der Lebensmittelschrank ist einfach zu weit weg. Nicht zuletzt verbraucht der Körper beim Sport sehr viele Energien. So können die gegessenen Süßigkeiten gleich sinnvoll eingesetzt werden.

Naschzeug sollte als Nachtisch oder zu besonderen Anlässen gegessen werden. Trösten Sie Ihr Kind nicht mit Süßigkeiten. So entsteht nämlich der berühmte Kummerspeck. Auch gegen Hunger oder Langeweile gibt es bessere Alternativen, als Süßigkeiten zu essen. 

Klare Regeln statt Verbote

Verbote sind beim Thema Süßigkeiten nicht effektiv. Verbotene Süßigkeiten werden aufregend und dann heimlich genascht. Viel sinnvoller ist es, klare Regeln für den Verzehr von Süßigkeiten aufzustellen. So sollten Sie eine bestimmte Menge an Süßigkeiten kaufen, die dann zum Beispiel eine Woche reichen muss. Auf diese Weise lernt Ihr Kind, sich seine Naschereien einzuteilen. Zudem sollten Sie beim Einkauf konsequent sein. Ihr Kind darf sich nicht gleich mehrere Süßigkeiten aussuchen. Außerdem wird Süßes nur dann gekauft, wenn die Vorräte alle sind.

Auch die Zeiten für Süßigkeiten können Sie regeln. So sollte Naschen vor den Mahlzeiten tabu sein. Als kleiner Nachtisch oder Snack auf Ausflügen sind sie hingegen wunderbar geeignet. Achten Sie hierbei auf Vielseitigkeit. Ihr Kind sollte nicht nur Schokolade naschen. Variieren Sie Joghurts, Kuchen, Studentenfutter, Schokolade und Gummibärchen. Manchen Kindern ist Obst schon süß genug und sie akzeptieren das als Nascherei. Wenn das Obst klein geschnitten auf dem Teller liegt, greifen Kinder schneller einmal zu als zur Schokolade.

Häufig gilt: Aus den Augen, aus dem Sinn. Kinder bekommen oft gerade dann Lust auf Süßes, wenn sie es sehen. Versuchen Sie daher, die Süßigkeiten nicht offen stehen zu lassen. Hier gilt es aber, einen schmalen Grat zu gehen. Einerseits sollen die Süßigkeiten nicht offensichtlich sein. Andererseits dürfen sie auch nicht geheimnisvoll und aufregend werden.

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