Akne bei Jugendlichen

Immer wieder diese Pickel

Akne gehört zur Pubertät dazu. Sie tritt in verschiedenen Ausprägungen auf. Es gibt eine Vielzahl von Therapiemöglichkeiten. Von Selbstexperimenten sollte abgesehen werden, da eine Verschlechterung des Hautbildes dadurch möglich ist. Bei starker Akne ist die ärztliche Behandlung unumgänglich.

Therapie bei Akne

Wer möchte nicht manchmal seine Babyhaut zurück? Kinder werden mit weicher, schöner Haut geboren und behalten sie bis zum Eintritt in die Pubertät. Dann ist der gesamte Organismus einem Reifungs- und Umstellungsprozess unterworfen. Der Körper verändert sich ständig. Die Hormone bestimmen diese Zeit.

In der Pubertät beginnt die Haut, zunehmend glänzend auszusehen. Auch die Haare fetten viel schneller. Ursache dafür ist die vermehrte Talgproduktion, die in den Talgdrüsen eingesetzt hat. Der Talg wird über die Haarfollikel an die Hautoberfläche transportiert. Es entsteht Akne.

Ursache der Akne

Die „normale“ Akne, auch Acne vulgaris genannt, ist eine Erkrankung, die bei Jugendlichen häufig auftritt. Sie hängt nicht damit zusammen, dass man sich zu selten wäscht. Sie ist eine Folge der Hormonumstellung in dieser Zeit. Der Körper lernt erst neu, wann und in welchem Umfang er Hormone produzieren soll. Dieser Umstellungsprozess dauert bis zum Alter von etwa 25 Jahren. Dann verschwindet Akne meist von selbst.

Die Lieblingsstellen der Akne sind Gesicht, Rücken und mittlere Brustregion. Das sind die Hautpartien, die viele Talgdrüsen aufweisen. Sie tritt verschieden „schwer“ auf. Eine leichte Form der Akne sind Mitesser. Sie entstehen durch Verstopfung des Ausführungsgangs der Talgdrüse und bei erhöhter Talgproduktion. Dabei entsteht eine Verhärtung. Bei der Einwirkung von Licht und Bakterien tritt der Mitesser als schwarzer Punkt auf der Haut in Erscheinung.

Im weiteren Verlauf kommt es zur Entstehung von Eiterpusteln. Sie entwickeln sie aus den Mitessern. Aufgestauter Talg kommt in das umgebende Gewebe der Talgdrüse, weil der Ausführungsgang verstopft ist. Dabei bilden sich entzündete Knötchen. Bakterien tragen ihren Teil dazu bei, dass Eiter in einem Bläschen an der Hautoberfläche austritt.

Bei sehr schweren Formen der Akne entstehen entzündete Knötchen. Es bilden sich Aknenarben und Fisteln. Diese Form der Acne vulgaris ist am stärksten behandlungsbedürftig.

Behandlung der Acne vulgaris

Eine fachgerechte Therapie der Akne ist wichtig. Oft müssen viele Arztbesuche auf sich genommen werden, um eine Verbesserung des Hautbildes zu erreichen. Je früher die Akne behandelt wird, umso besser. Sind die Entzündungen erst einmal in großem Umfang da, ist es wichtig, nicht selbst daran „herumzudoktern“. Das kann ein „Aufblühen“ der Akne zufolge haben und die Therapie dauert entsprechend länger.

Es gibt eine Vielzahl an Möglichkeiten, Akne zu behandeln. Sie beginnt bei äußeren Anwendungen und reicht bis zu starker Medikamenten-Therapie. Die Art der Behandlung hängt vom jeweiligen Menschen und seinem Hauttyp ab. Es ist oft nicht einfach, die geeignete Therapie zu finden.

Grundlegende Ziele der Behandlung sind es, die Verhornung an den Ausführungsgängen der Talgdrüsen zu beseitigen. Schädigende Bakterien in den entzündeten Bläschen müssen abgetötet werden. Die hormonelle Regulation muss in einen Normalzustand gebracht werden.

Hautreinigung und andere Therapien

Die schonende Hautreinigung ist die Grundlage der Therapie. Meist haben Menschen, die an Akne leiden, eine übermäßig fettende Haut. Richtige Reinigung, z. B. mit alkoholischen Lösungen oder Syndets unterstützt jeden Heilungsprozess. Syndets sind synthetische Waschmittel, die auf die Haut entfettend und reinigend wirken. Wer ein trockenes Hautbild hat, verwendet Syndets mit zusätzlichen rückfettenden Substanzen, z:.B. Paraffin oder Olivenöl.

Eine Anzahl von weiterführenden Behandlungsmöglichkeiten werden hier namentlich angeführt. Die für den Hauttyp passende Therapie wird bei einem Arztbesuch festgelegt.

  • Antibakterielle Therapie mit lokalen Antibiotika
  • Orale Antibiotika bei schweren Formen der Akne
  • 13-cis-Retinsäure, angewendet bei den schwersten Akneformen
  • Therapie mit Sexualhormonen, nur bei Frauen möglich
  • Akne-Diät durch Verzicht auf bestimmte Lebensmittel
  • Manuelle und chirurgische Therapie zur Narbenbehandlung
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