Babysitter gesucht
Babysitting: Tipps für Eltern

Babysitter finden
Das erste Mal das Kind alleine lassen, die Verantwortung für ein paar Stunden abgeben und sich nur um sich selbst kümmern. Eine schöne Vorstellung für viele Eltern. Doch oft verursacht dieser Gedanke auch ein dumpfes Magengrummeln. Einer fremden Person das eigene Kind anzuvertrauen ist schwierig. Doch wenn man ein paar Dinge beachtet, können Eltern mit gutem Gefühl eine schöne Zeit genießen.
Wie findet man einen Babysitter?
Internetbörse, Mundpropaganda, Empfehlungen von anderen Eltern, Zeitungen, Aushänge. Die Möglichkeiten einen Babysitter zu finden, sind vielfältig. Viele Schüler und Studenten verdienen sich mit Babysittung etwas dazu. Oft haben diese schon Erfahrungen im Umgang mit Kindern durch eigene Geschwister. Wie alt der Babysitter sein soll und welche Erfahrungen er im Umgang mit Kindern haben soll, das hängt auch vom Alter des zu betreuenden Kindes ab. Generell sollte der Babysitter älter als 14 Jahre sein. Ausnahmen bestätigen die Regel. Bei älteren Kindern, ab etwa acht Jahren, darf der Babysitter ruhig nur ein paar Jahre älter sein. Hier geht es nicht mehr vorrangig um die Versorgung des Kindes sondern mehr um Spiel und Spaß mit dem Kind. Bei Säuglingen und Kleinkindern möchten Eltern häufig ausgebildete Erzieher mit viel Erfahrung.
Worauf sollte man achten?
Eltern müssen ihrem Babysitter uneingeschränkt vertrauen können. Deswegen sollten Eltern beim ersten Treffen immer dabei sein. Lassen Sie Babysitter und Kind die Zeit, sich erstmal beschnuppern zu können. Wählen Sie für das erste Treffen einen Zeitpunkt, an dem ihr Kind wach und ausgeschlafen ist. Machen Sie als „warm up“ doch eine kleine Wohnungsbesichtigung. Vielleicht möchte ihr Kind den Fremdenführer spielen? Der kleine Rundgang entspannt beide Seiten und schafft erstes Vertrauen. Lassen Sie die beiden dann ruhig einige Zeit miteinander spielen und ziehen sie sich zurück. So können sie jederzeit zur Stelle sein, wenn es ein Problem gibt. Mittlerweile gibt es Babysitter Kurse, die von Diakonie, DRK oder kommunalen Familienbildungsstätten angeboten werden. Ein Zertifikat ist allerdings kein Garant für gute Babysitter. Hilfreich und beruhigend für Eltern kann ein Erste-Hilfe-Kurs für Kleinkinder sein. Dann hat man zumindest die Gewissheit, dass der Babysitter im Notfall weiß, was zu tun ist. Viel wichtiger sind aber die persönlichen Eigenschaften des Babysitters. Er sollte neben einem freundlichen Wesen sehr viel Geduld, Freude und Sicherheit im Umgang mit Kindern haben. Richtig trösten und gegebenenfalls ablenken können ist genauso wichtig, wie in Krisensituationen einen klaren Kopf zu bewahren. Auf keinen Fall darf der Babysitter aggressiv oder hilflos reagieren.
Telefonliste und Co
Sie sind fertig und freuen sich auf einen freien Abend. Bestellen Sie den Babysitter immer schon etwas früher. „Türklinkenwechsel“ sorgt für Unruhe und Hektik. Für alle Beteiligten ist der Start in den Abend mit einem kurzen Plausch wesentlich angenehmer. Geben Sie Ihrem Babysitter immer eine Telefonliste. Schreiben Sie nicht nur die eigene Nummer auf sondern vorsichtshalber auch die Nummern von Nachbarn, Polizei und Feuerwehr. Das gibt auch dem Babysitter Sicherheit.
Besprechen Sie mit dem Babysitter seine Aufgaben. Wann soll das Kind ins Bett gehen? Wie lange darf es fernsehen? Muss es noch Abendbrot essen? Welches Kuscheltier muss mit ins Bett? Sie können bei den ersten Malen auch stichwortartig eine Liste erstellen, an der sich der Babysitter orientieren kann. Sagen Sie in jedem Fall genau, um welche Uhrzeit Sie wiederkommen werden. Am Anfang schadet ein Anruf zwischendurch nicht.
Bezahlung des Babysitter
Die Bezahlung richtet sich nach dem Alter des Babysitters. Meistens fragt man erst einmal nach, welchen Preis er in der Regel nimmt. Oder Sie haben sich vorher schon bei Freunden und Bekannten nach den gängigen Preisen erkundigt. Die fangen in der Regel bei ca. drei bis fünf Euro die Stunde an und steigern sich dann je nach Alter.
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