Babyentwicklung

Entwicklung der Sinne Ihres Babys

Schon ab der Geburt sind Babys mit allen fünf Sinnen ausgerüstet. Erfahren Sie, welche beeindruckenden Leistungen Ihr Baby bereits als Neugeborenes erbringt. Und wie Sie selbst dazu beitragen können, die Entwicklung der Sinne zu fördern. Rund um die kognitive Babyentwicklung...

Tipps zur Sinnesförderung

Die Entwicklung der Sinne Riechen, schmecken, hören, fühlen und sehen: Schon erstaunlich, was ein Neugeborenes bereits alles kann. Die fünf Sinne sind ein Überlebensinstrument, das den Kleinen hilft, sich von Anfang an in der Welt zu orientieren.  

Entwicklung der Sinne - Was riecht denn da?

Rund 30 Millionen Riechzellen besitzt Ihr Baby. Diese werden bereits ausgeprägt, noch bevor es auf die Welt kommt: Bereits im sechsten Schwangerschaftsmonat kann ein Fötus riechen. Die Babyentwicklung beginnt also schon im Mutterbauch. Und Neugeborene können schon wohlriechende Düfte von unangenehmen unterscheiden. So zieht es Ihr Baby zu sanften Vanilleduft zu, während es sich von Chemiegeruch instinktiv abwendet. Ihre Mama können Babys auch schon am Duft identifizieren – und finden durch das Riechen der Milch zielsicher den Weg zur Brust.  

Das schmeckt gut!

Der Geschmackssinn Ihres Babys ist ebenfalls bereits vor der Geburt entwickelt. So kann das Neugeborene bereits wenige Stunden, nachdem es auf die Welt gekommen ist, verschiedene Zuckerarten voneinander unterscheiden. Muttermilch trifft den Geschmack Ihres Babys besonders: Sie schmeckt nämlich süß. Bitteres oder Saures hingegen wird vehement abgelehnt. Das schützt Ihr Kleines instinktiv davor, etwas Giftiges oder Unverträgliches zu sich zu nehmen.

Ich kann dich sehen!

Ihr Baby kann bereits sehen, wenn es auf die Welt kommt. Allerdings sieht es nur Dinge bis zu einer Entfernung von etwa 20 Zentimetern. Kommen Sie Ihrem Kind nahe, kann es ein schematisches Gesicht erkennen – mit zwei Punkten oben und einem darunter. Lächeln Sie es aus der Nähe an, kann es sogar zurücklächeln. Sie werden feststellen, dass Ihr Baby Sie aus der Nähe bereits ganz aufmerksam und intensiv studiert. Und Sie selbst werden in den großen, so weise blickenden Augen Ihres Babys versinken.  

Keine Angst vor Lärm

Der Hörsinn prägt sich bereits vor der Geburt aus. Im Mutterleib ist der Fötus von allerlei Geräuschen umgeben – vom Herzschlag der Mutter bis hin zu Magengrummeln und Darmgeräuschen. Deshalb verwundert es nicht, dass Neugeborene auch vor lauten Umgebungsgeräuschen nicht zurückschrecken. Die Stimme der Mutter können Babys auch schon zielsicher identifizieren. Schließlich haben Sie der Stimme bereits über Monate hinweg im Bauch gelauscht.  

Ich liebe Streicheleinheiten!

Kontrolliertes Tasten ersetzt das reflexartige Greifen von Neugeborenen erst nach ein paar Monaten. Bis dahin kann Ihr Baby jedoch trotzdem schon einiges fühlen: Es kann Temperaturen unterscheiden, Berührungen empfinden und Wind auf der Haut spüren. Das Wahrnehmen von Wärme verhilft Ihrem Baby dazu, Ihre Brustwarze zu finden. Sie ist nämlich wärmer als die restliche Brust. Probieren Sie auch einmal eine Babymassage aus - Ihr Baby wird sie sichtlich genießen!  

Babyentwicklung - Entwicklung der fünf Sinne fördern

Die fünf Sinne sind bei Babys von Geburt an vorhanden. Und die natürliche Neugierde verhilft Ihrem Nachwuchs dazu, die Sinne auszuprägen. Das ist wichtig, um lebenswichtige Erfahrungen zu sammeln. Allerdings braucht Ihr Baby bei der Entwicklung der Sinne einen zuverlässigen Begleiter, um sich mit den zahlreichen Sinneseinwirkungen zurechtzufinden, sie zu sortieren und zu nutzen.  

Unsere Tipps, um die Sinne Ihres Babys zu fördern:   ·        

  • Machen Sie Ihr Baby mit allerlei Sinneserfahrungen vertraut. Die entsprechenden Synapsen im Gehirn werden dabei trainiert und ausgebaut – und stellen das Rüstzeug für die späteren Talente und Fertigkeiten dar.         
  • Geben Sie Ihrem Baby Zeit. Sie werden erstaunt sein, wie lange es sich mit etwas beschäftigen kann.   ·        
  • Fördern Sie die Selbstständigkeit Ihres Kindes. Wenn es etwas schon selbst kann, nehmen Sie es ihm nicht ab. Auch wenn es manchmal länger dauert – Ihr Kinder freut sich über die Erfolgserlebnisse und erhält neue Motivation.       
  • Vergleichen Sie Ihr Baby nicht mit anderen! Jedes Kind entwickelt sich individuell. Sollten Sie Auffälligkeiten feststellen, können Sie den Kinderarzt zu Rate ziehen.  
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