Beikost für Ihr Baby behutsam einführen

Baby Beikost - Was Sie wissen sollten

Babys interessieren sich schnell für das Essen der Eltern. Oft bereits mit fünf bis sieben Monaten. Dann ist die Gelegenheit da, Ihr Kind an Beikost heranzuführen. Dies sind zusätzliche Mahlzeiten zu den Still- beziehungsweise Flaschenmahlzeiten. Doch die Baby Beikost muss behutsam eingeführt werden. Sonst spielt der Körper Ihres Kindes nicht mit. Das gilt besonders für allergiegefährdete Kinder. Was Sie bei der Einführung der Beikost beim Baby beachten sollten.

Beikost behutsam einführen

Manche Babys lieben das Stillen. Sie wollen gar nicht damit aufhören. Andere schielen schon sehr zeitig auf das Essen der Eltern. Wann es Zeit ist, Beikost beim Baby einzuführen, lässt sich darum nicht allgemein sagen. Sehr oft ist es jedoch zwischen dem fünften und siebenten Monat soweit. Bei allergiegefährdeten Kindern eher später. Daher sollte der Wille Ihres Kindes zählen. Es wird Ihnen klar zeigen, wann es Beikost haben möchte. Solange Ihr Kind satt wird, können Sie problemlos voll stillen oder die Flasche geben. Ihr Kind bekommt hierdurch alle wichtigen Nährstoffe. Wenn Ihr Baby Beikost will, zeigt es Ihnen das klar. Es reißt zum Beispiel den Mund auf, während Sie essen. Ein anderes Zeichen ist der Löffel. Viele Babys spielen mit dem Löffel der Eltern. Entweder im Mund oder im Essen.  

Baby Beikost einführen - Nicht zuviel auf einmal

Achten Sie darauf, beim Baby die Beikost sehr langsam einzuführen. Ihr Kind ist den neuen Geschmack noch nicht gewöhnt. Es reicht ihm, wenn es alle zwei Wochen einen neuen Geschmack kennen lernt. Der Eigengeschmack des Gemüses ist hierbei sehr intensiv. Daher brauchen Sie der Speise kein Salz oder Gewürze beizumengen. Wenn Ihr Kind den Brei zwei Wochen lang verträgt, können Sie die Beikost erweitern. Auch hier sollten sie mindestens zwei Wochen Probezeit einplanen. Manche Kinder vertragen nämlich einige Speisen nicht. Geben Sie die einzelnen Gemüsesorten also immer nur einzeln. Dann können Sie leichter erkennen, was zum Beispiel eine Entzündung am Po verursacht hat. Auch an das Essen selbst muss sich Ihr Kind gewöhnen. Es kennt den Löffel noch nicht. Bei den ersten Mahlzeiten landet meistens sehr viel auf dem Latz. Dafür kommt nur wenig in Ihr Kind. Doch keine Sorge. Ihr Kind bekommt trotzdem alle Nährstoffe, die es braucht.  

Beikost für Ihr Baby - Verschiedene Breisorten  

Beikost für Ihr Baby besteht aus verschiedenen Breisorten. Diese beinhalten Milch, Getreide, Obst, Gemüse und Fleisch. Beginnen sollten Sie mit einem Gemüsebrei. Die gängigsten Sorten sind Karotten, Kürbis, Zucchini und Pastinake. Bei Karotten sollten Sie jedoch vorsichtig sein. Diese stopfen nämlich sehr stark. Prüfen Sie, ob Ihr Kind den Brei über längere Zeit gut verträgt. Ist dies der Fall, können Sie dem Gemüsebrei noch Kartoffeln beifügen. Verträgt Ihr Kind auch diese, kommt als letztes noch das Fleisch hinzu. Diese Testphase kann durchaus ein Vierteljahr dauern. Gönnen Sie sich und Ihrem Kind diese Zeit. Nur so gewöhnt es sich angemessen an die neue Beikost. Als nächstes können Sie einen Getreide-Milch-Brei ausprobieren. Der Gemüsebrei kann beispielsweise eine Still- oder Flaschenmahlzeit am Mittag ersetzen. Der Getreide-Milch-Brei ist eher für den Abend geeignet. Zuletzt können Sie noch einen Getreide-Obst-Brei einführen. Wichtig ist, dass das Obst nicht zu sauer ist. Ansonsten reizt es die Haut Ihres Kindes. Geben Sie zunächst nur so viel Brei, wie das Kind möchte. Mit der Zeit sollten Sie jedoch etwa auf 150-180g pro Mahlzeit kommen. Später können Sie die Ration dann auf 200-250g erhöhen. Mit den Still- oder Flaschenmahlzeiten sollte Ihr Kind täglich etwa fünf Mahlzeiten zu sich nehmen.

Allergiegefährdete Kinder  

Kinder mit erhöhtem Allergierisiko sollten länger mit der Beikost warten. Etwa ab dem siebenten Monat können Sie langsam mit Beikost beginnen. Die einzelnen Probezeiten sollten ebenfalls etwas länger sein. Sehr gut wäre es, wenn Sie für Ihr Kind selbst kochen. Dann kennen Sie alle Inhaltsstoffe einer Mahlzeit ganz genau. Hierdurch vermeiden sie Stoffe wie Zitrusfrüchte oder Vollmilch, die Allergien hervorrufen können. Auf gluteinhaltige Gläschen sollte generell verzichtet werden. Diese können nämlich Krankheitsschäden hervorrufen.

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